Rezension: Töchter des Todes – Seelensuche

20190510_125214Lilith muss wieder eine Seele in die Anderswelt bringen und tritt somit in das Leben von Sarah und ihrem Mann. Als sie dann einen Ball besucht, um dort die Seele des Earls zu holen, steht sie einem Rätsel gegenüber, denn seine Seele ist verschwunden und weilt dennoch unter den Lebenden. Wo sind all die Seelen hin?

Der Erlkönig – der Tod höchstpersöhnlich, hat 3 Töchter.
Lilith bringt die Seelen der Erkrankten in die Anderswelt.
Nyla begleitet durch Altersschwäche verstorbene Seelen.
Selia bringt die Seelen heim, die durch andere Menschen zu Tode kamen.

Schon allein diese Idee hat mich fasziniert und mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Es ist orginell und fernab der gängigen Buchthemen.

Angefangen hat dieses Buch mit einer dramatischen Szene, in der ein Baby starb… (Achtung, Triggergefahr) und dann ging es über in den Einstieg der Geschichte.
Lilith ist eine sehr feinfühlige junge Frau und dennoch sehr taff. Auch ihre Schwestern sind so ganz anders, als man den Tod selbst vor Augen hat.

Herausragend fand ich auch, wie der Erzähler von einer Person in die andere wechselte und somit ein Gesamtbild erschafft. Es endet aus der einen Sicht und du erfährst, wie die zweite Person alles wahrnimmt. Ganz großartig.

Was mich allerdings störte, waren die schnellen Abläufe. Ich hätte mir da mehr Inhalt gewünscht und vielleicht auch noch andere Themen, um das Buch zu strecken.
Die Spannung war meiner Meinung nach auch etwas zu lasch. Ich finde, man hätte die noch steigern können.

Alles in allem aber ein guter Einstieg in die Reihe. Potenzial ist vorhanden.

Dieses Buch bekommt 3 von 5 Möwen

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Rezension: Sterne sieht man nur im Dunkeln

Komm, wir fangen nochmal ganz von vorne an…

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Anni nimmt sich bei ihrer alten Schulfreundin Maria auf Norderney eine Auszeit. Sie muss sich über einiges klar werden und da kam die Postkarte genau richtig. Außerdem ist es der perfekte Anlass, um eine Aussprache in die Wege zu leiten. Schließlich war jahrelang kein Kontakt.
Werden sich die Wogen glätten und bringt die Nordseeluft frischen Wind in ihr Leben? Denn dieses Chaos kann so nicht bleiben.

Wie intensiv nutzt ihr euer Smartphone? Ertappt ihr euch auch dabei, nicht mehr zu 100% auf etwas fokussiert zu sein? Immer wieder ist der Drang da, zu schauen, ob es News gibt. So ergeht es in diesem Buch Anni und sie beschließt es zu ändern. Das Smartphone bleibt in der Tasche oder gar daheim und sie erfasst die Umgebung – Leben. Viele Wunder werden wahr, der Körper findet Ruhe, das Leben wird entschleunigt.

„Hier im Jetzt bleiben, im Jetzt.“

Und wenn du in deinem Leben immer wieder in der Grauzone schwimmst, nimm dir eine Auszeit. Schau, was dich runter zieht und was Glitzer auf dein Leben streut.
Lerne zu vergessen und zu verzeihen. Hinterblicke und beurteile nicht nur was du zu sehen bekommst.

Dieses Buch ist nicht nur mitten aus dem Leben gegriffen, sondern nimmt dich auch mit in Annis Leben. Du bist durch die ganzen Grafiken zu den Zitaten mitten drin und hälst somit ein Stück Leben in deinen Händen. Als besonderes Geschenk sind hinten im Buch auch noch die Zitate zum Ausschneiden und aufhängen.

„Egal wie hell die Sonne scheint – aus dem Schatten treten musst du selbst“

„Sterne sieht man nur im Dunkeln“ ist ein Roman, den man gut als Wegweiser nutzen kann. Ich habe viel daraus mitgenommen und bin wirklich dankbar, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist leicht, verpackt die Probleme des Alltags in eine Liebesgeschichte, ohne kitschig zu sein und setzt die Tiefen nicht zu schwer in den Fokus.

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

 

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

Fortsetzungsroman

Erstes Kapitel

Geschrieben von: Patrizia Rodacki

Gelangweilt durchblätterte Maximilian Tröst auf dem Weg von Kiel nach München sein medizinisches Fachmagazin. All die angeblich neuen Erkenntnisse der Wissenschaftler waren ihm bereits bekannt und er fühlte sich wie ein Gymnasiast im letzten Schuljahr, den jemand nach der Hauptstadt Deutschlands fragte.

Unterfordert von seinen Aufgaben.

Auf den Vortrag, welchen er den angehenden Medizinstudenten in München geben sollte, hatte er wenig Lust. Er sah aus dem Zugfenster, gähnend steckte er seine Fachzeitschrift wieder ein, vor Müdigkeit fielen ihm die Augen zu.

Als Maximilian seine Augen wieder öffnete, war es ein wenig dunkler draußen geworden. Jemand tippte ihn an der Schulter an. Genervt drehte der Medizinprofessor sich zum grimmig schauenden Kontrolleur, der seine Hand ausstreckte und brummte: „Fahrkarte bitte.“

Der kahlköpfige Kontrolleur sah aus, als würde er seine Freizeit in All-you-can-eat Retaurants verbringen und hatte eine äußerst unsympathische Ausstrahlung.

Aufgebaracht drüber, in welchem Ton der Kontrolleur es wagte, ihn, Maximilian Tröst anzusprechen, rollte Max mit den Augen und suchte in seiner Aktentasche nach der Fahrkarte.

Seine Hand griff ins Leere. Verwundert durchsuchte er die Tasche genauer. Sein Geldbeutel und Ausweis waren weg.

An ihrer Stelle fand er einen kleinen Zettel, den er ganz sicher nicht in die Tasche gelegt hatte. Maximilian schrieb ausschließlich auf karierten Blättern, dieses war aber liniert.

„Lupus est homo homini“, las er verwirrt. Beim besten Willen konnte er sich nicht erklären, woher die lateinische Botschaft kam.

„Die Fahrkarte bitte“, forderte der Kontrolleur inzwischen sehr verärgert.

„Jemand hat mir meine Wertgegenstände gestohlen!“, erwiderte Max panisch, „dringend müssen Sie den Zug durchsuchen!“

„Ja sicher doch“, meinte der Kontrolleur amüsiert, „da habe ich schon bessere Ausreden heute gehört. Wenn Sie mir keine Fahrkarte zeigen können, dann müssen Sie jetzt leider aussteigen.“

Max rückte seine Eckbrille zurecht und fuhr sich mit einer Hand durch seine kurzen, schwarzen Haare.

„Wissen Sie denn gar nicht, wer ich bin?“, fragte der Professor verärgert, der Kontrolleur schüttelte den Kopf.

„Maximilian Tröst!“, schrie der Professor so laut, dass alle im Abteil sich zu ihm drehten und ihn wie einen Geisteskranken ansahen.

„Kiels bester Medizinprofessor! Ich habe unzählige Sachbücher veröffentlicht, ich war auf mehreren Bestsellerlisten!“

„Noch nie gehört“, erwiderte der Kontrolleur, woraufhin Max rot vor Wut wurde.

Eine Frau sagte belustigt: „Der da ist ganz sicher nicht Professor Tröst. Letzte Woche war ich auf einer Autorenlesung des Professors. Maximilian ist viel attraktiver und beherrscht zudem anders als dieser Wichtigtuer die Fachsprache.“

Maximilan wurde noch roter, seine Hand ballte er zur Faust und schrie nahezu verzweifelt: „Aber ich bin Maximilian Tröst!“

„Von mir aus kannst du auch Angela Merkel sein“, zischte der Kontrolleur aggressiv zurück, „keine Fahrkarte, keine Fahrt!“

Da Max sich weiterhin weigerte den Zug zu verlassen und darauf beharrte, die Fahrkarte wäre ihm gestohlen worden, packte der genervte Kontrolleur ihn an den Armen und zerrte ihn aus dem Zug.

„Ihr werdet es alle bereuen einen Professoren auf diese Art behandelt zu haben!“, schrie Max wuterfüllt, als er aus dem Zug geschubst wurde.

Belustigt lachend warf der Kontrolleur ihm seine Aktentasche nach. Als die Tasche gegen den Boden prallte und alle seine Aufzeichnungen herausflogen, fragte der Kontrolleur hämisch grinsend: „Na, Herr Professor? Und was machst du jetzt?“

Als Max diesen Satz hörte, erstarrte er und ihm blieb für eine Sekunde lang die Luft weg.

Das letzte Mal hatte er genau diesen Satz in der fünften Klasse gehört. Traumatisierende Erinnerungen holten ihn ein.

Vor seinem geistigen Auge sah Max einen kleinen, schlanken Jungen, der eine Brille mit dicken Gläsern und eine Miniaktentasche trug.

Stolz schritt er mit einem breiten Grinsen durch den Schulhof, fest entschlossen eines Tages Professor zu werden.

Da kamen seine Klassenkameraden um die Ecke und lächelten ihn an. Max hätte gedacht, sie würden sich für seine Forschungsergebnisse interessieren, als sie ihm näherkamen, doch es war nicht diese Art von einem herzlichen Lächeln.

Einer der Jungs riss Max die Aktentasche aus der Hand und schmiss sie so auf den Boden, dass alle seine Aufzeichnungen herausflogen.

Aggressiv trat der Junge auf seine Tasche ein, der Rest der Gruppe hatte großen Spaß dabei Max´ Notizen zu zerreißen.

Nein, nicht meine Notizen über Viren!“, schrie Max schluchzend und gerade, als er die zerrissenen Blätter wieder aufheben wollte, hämmerte ein Junge ihm seine Faust mitten in sein tränenüberströmtes Gesicht.

Das einzige Virus hier bist du!“, lachte ein Junge deppert. Ein anderer sagte dann frech grinsend, als Max sich das Blut von den Lippen wischte: „Na, Herr Professor? Und was machst du jetzt?“

„Und was machst du jetzt?“, wiederholte Max immer wieder mit brüchiger Stimme, als er in den schlimmen Erinnerungen vertieft seine Aufzeichnungen vom Asphalt aufhob und wieder in seine Tasche tat.

„Und was machst du jetzt?“

Als der Zug abfuhr, entwich Max noch ein: „Ihr Schweine! Das werdet ihr bereuen!“

Nun war er allein auf dem verlassen wirkenden Bahnhof.

Es herrschte konzentrierte Stille. Kühler Wind wehte.

Das Gebäude schien alt und die Fenster waren eingeschlagen.

Er erinnerte sich an die lateinische Nachricht, die er im Zug gefunden hatte. Was hatte die Notiz wohl zu bedeuten? Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen?

Für seine berufliche Laufbahn würde dies mehr als nur zutreffen.

Max blickte sich prüfend um und sichtete eine Gruppe an Menschen, die etwas weiter entfernt von ihm stand. Die Gruppe hatte sich in einem Kreis aufgestellt und ihre dunkel angezogenen Mitglieder sahen sich an, sprachen aber nicht miteinander.

Da Max nicht wusste, wo er war und er kein Schild fand, welches ihm Auskunft über den heruntergekommenen Bahnhof geben konnte, beschloss er eins dieser Gruppenmitglieder nach mehr Informationen zu fragen.

Mit klopfendem Herzen tippte er eins der Mitglieder an der Schulter an.

Interview: Patrizia Rodacki

Meine lieben Zeilenwanderer,

heute habe ich der lieben „Patrizia Rodacki“ ein paar Fragen gestellt, da sie meine neue Idee „Fortsetzungsroman“ einleitet und ihr sie so ein wenig kennenlernen könnt. Lieben Dank dafür. 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

unterschrift

 

1. Liebe Patrizia Rodacki, du bist die erste Autorin meines Blogprojektes „Fortsetzungsbuch“ und da viele dich bestimmt noch nicht kennen, stell dich doch mal in wenigen Sätzen vor. U.a.: Was für Bücher hast du schon veröffentlicht?

Ich bin die Pati, 17 Jahre alt und seit dem Oktober 2017 Autorin beim MASOU Verlag. Mein Leben ist voller spannender Herausforderungen, die jeden Tag auf mich warten. Ob das Bücherschreiben, Überarbeiten von meinen Manuskripten und auch der Manuskripte von anderen Autoren, Nachhilfe geben, um die Noten meiner Schüler zu verbessern oder mich auf das Abitur vorbereiten … all diese Heruasforderungen gilt es zu meistern. Mit 15 Jahren habe ich meinen Fantasyroman „Chain of innocent Souls“ veröffentlicht und arbeite gerade an einem sehr umfangreichen Projekt, das, wenn alles gut läuft, im November dieses Jahres veröffentlicht wird.

2. Fiel es dir schwer, den Anfang zu machen und wie bist du auf das erste Kapitel gekommen?

Einer meiner Lebensträume ist es Mal Germanistikprofessorin zu werden. Da musste ich sofort an einen Professor denken, der schon etwas gelangweilt und genervt ist von seinem Leben, weil er schon so viel Wissen und Erfahrung gesammelt hat. So sehe ich mich in einer noch weit von mir entfernten Zukunft. Das habe ich dann mit Zugfahren kombiniert, weil ich gerne Zug fahre, dann noch ein mysteriöses Element in Form eines lateinischen Satzes einfügen, den meine Mum immer wieder sagt … Und voilá! Wir haben einen Anfang.

3. Was reizte dich an meinem Projekt und war ausschlaggebend daran teilzunehmen?

Ich fand es eine sehr interessante Idee Mal mit anderen Autoren an einem Projekt zusammenzuarbeiten, denn eigentlich bin ich mehr so die Einzelgängerin, die vieles selber macht. Zudem klang es nach einer neuen Herausforderung und ich liebe einfach Herausforderungen.

4. Warst du schon in der Schule überragend gut im Deutschunterricht oder hat sich das Schreibtalent erst später gezeigt?

Deutsch war schon immer mein stärkstes Fach. Da polnisch meine Muttersprache ist, musste ich es aber erst im Kindergarten lernen. Kleine Kinder lernen ja bekanntlich sehr schnell, bei mir war das nicht anders. In Diktaten konnte mich keiner schlagen und meistens war ich das „Deutschgenie“ im Kurs. Vorausgesetzt, der Lehrer konnte sich mit meinem Schreibstil auch anfreunden. Dafür bin ich eine totale Niete in so ziemlich allen Naturwissenschaften, aber man kann ja nicht in allem gut sein.

5. In deinem Buch „Chain of innocent Souls“ geht es um’s Schicksal. Glaubst du selbst daran oder ist jeder selbst für seine Zukunft verantwortlich?

Ich glaube daran, jeder ist für sein Schicksal und seine Entscheidungen in erster Linie selber verantwortlich. Manchmal gibt es aber auch schwere Schicksalsschläge wie Tod oder Krankheit, für die man nichts kann. Man sollte immer versuchen das Beste aus seiner Situation zu machen und sehr wichtig ist es ein Ziel vor Augen zu haben. Sich selber fragen: „Was will ich denn eigentlich? Wie kann ich meine Situation ändern, wenn ich nicht zufrieden bin, wer kann mir dabei helfen?“

6. Sind wir auf der Welt, um eine gewisse Mission zu erfüllen? Ayla hat ja die Mission, die Dämonenengel zu zerstören. Welche Mission hättet du gerne?

Davon bin ich überzeugt. Nicht grundlos hat jeder andere Talente und sollte die Welt mit seinen Begabungen bereichern, aber nur weil jemand zum Beispiel gut kochen kann, es aber nicht mag dieser Tätigkeit nachzugehen, muss es nicht zwanghaft seine Mission sein ein Restaurant zu eröffnen. An unseren Talenten können wir uns orientieren, aber was wir daraus machen, liegt an uns. Ich denke meine Mission ist das Vermitteln von Wissen. Ich merke bei meinem Nebenjob als Nachhilfelehrerin, dass mir das sehr liegt und ich Leuten gut was beibringen kann. Deshalb werde ich auch den Professor-Titel anstreben. Auch durch Bücher kann man Wissen und Ansichten vermitteln, deswegen halten meine Bücher auch immer eine Message bereit.

7. Was für ein Bild hattest du vor Augen, als du das Seelengefäß erfunden hast?

Das Seelengefäß ist in meinen Kopf entstanden, als ich bei meiner besten Freundin eine Kette mit kristallartigem Anhänger gesehen habe. Ich habe etwas weitergedacht, was sich in dem Gefäß befinden könnte, was man mit bloßen Augen nicht sehen kann. Und da musste ich eben sofort an Seelen denken.

8. Glaubst du an die Seele eines Menschen? Wie sieht sie deiner Meinung nach aus und ist sie vielleicht sogar entscheidend für unsere Persönlichkeit?

Ich glaube daran, dass wir eine Seele haben, aber wir können sie nicht sehen und ich glaube auch daran, dass sich unsere Seele nach dem Tod von unserem Körper löst und wir dann ein Teil der Unendlichkeit werden. Der Körper ist nur das Gefängnis, in dem unsere Seele gefangen ist. Wir sind nicht der Körper, vielmehr sind wir die Seele.

9. Ayla ist ja eine begnadete Schulschwänzerin. Sind wir diesbezüglich mal ehrlich: Wie oft hast du die Schule geschwänzt? 😉 Wenn ja, was hast du stattdessen unternommen?

Was? Schule schwänzen? Ich doch nicht. Das ein oder andere Mal mag das vielleicht passiert sein, aber bei dem Grund werdet ihr lachen. Einmal habe ich geschwänzt, um für eine Physikprüfung zu lernen. Besser konnte es mir nämlich Professor YouTube den ganzen Tag lang erklären als meine Lehrerin.

10. Gibt es derzeit eine neue Geschichte, an der du arbeitest? Vielleicht kannst du uns sogar einen kleinen Einblick geben?

Zurzeit ist mein erster Thriller „Der Mörder Creeksculvers“ im Lektorat, die Veröffentlichung ist für November geplant und ich bin mitten in den Korrekten. In diesem geht es um ein kanadisches Internat, in dem die Schüler von Lehrern gefoltert werden und dann Selbstmord begehen. Zumindest sieht es nach Selbstmord aus, aber später kommt den Protagonisten auch der Verdacht, dass es Mord sein könnte und sie suchen den Mörder im Folterinternat. Ob die Schule mich dazu inspiriert hat? Vielleicht …

Blogtour: Himmelsklang und Höllendröhnen

Guten Morgen meine Zeilentaucher
 
Heute startet eine wunderschöne Blogtour, von meinem Lieblingsverlag aus Hawkify Books. Viele tolle Blogger
Tag 2 Unsere Bücherwelt
Tag 3 Dreams-of-Fantasy
Tag 4 Plüm’s weltenarchiv
Tag 5 The Librarian and her Books
Tag 6 Taleja’s Wunderwelten
sind an „Himmelsklang und Höllensdöhnen“ beteiligt und die Themen sind einfach nur „wow“.

Wenn ihr auf meine Facebookseite schaut, erwarten euch stündlich neue Zitate. 🙂

 
✏Und um dieses Buch handelt es sich 📖
 
»Du bist eine Made, umgeben von Engeln, die nur mit den Fingern schnippen müssen, um dich zu vernichten. Versteh’ das und pass dich an, wenn du leben willst.«
 
Kaylas Leben ist geprägt von ihrem Durst nach Rache. Jede Nacht ist sie auf den Straßen und folgt dem Dröhnen in ihrem Körper, das sie zu den Dämonen führt. Bis sie auf Elias trifft, der weder Mensch noch Dämon ist, sondern ein Geächteter, gefallen in der Missgunst Gottes. Diese Begegnung ruft jedoch nie dagewesene Kräfte in Kayla hervor, die sie von der Jägerin zur Gejagten machen und sie dazu zwingen, das Schicksal von Himmel und Hölle zu entscheiden …

Interview: Sarina Louis

Liebe Zeilentaucher,

heute habe ich „Sarina Louis“ für euch interviewt und ich hoffe, ihr findet in ihr eine neue Autorin für euch. 🙂 Ich denke, ihr Buch ist sehr lesenswert. Zumindest ist es nun auf der Wuli gelandet.
Lieben Dank für deine Zeit, Sarina.

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1.Dein Debütroman „Blackstone Jordan“ ist noch recht frisch draußen. Wie lange hast du die Idee mit dir rum getragen, bis sie den Weg auf’s Papier fand?

Das waren ein paar Monate, bis ich angefangen habe, meine Gedanken umzusetzen. Am Anfang war da nur die Idee eines Mannes in meinem Kopf, der schon eine Tochter hat, die fast erwachsen ist. Wenn ich sonst Romane mit alleinerziehenden Vätern gelesen habe, waren es meisten kleine Kinder. Irgendwann traute ich mich dann, die ersten Worte aufzuschreiben, einfach, weil ich mal testen wollte, ob überhaupt etwas Produktives dabei herauskommt. Und so ist die Geschichte von Kapitel zu Kapitel gewachsen und hat sich selbstständig gemacht. Im Gegensatz zu den meisten Liebesromanen wollte ich mal was anderes ausprobieren, weshalb ich hauptsächlich aus Männersicht schreibe. Nur ein paar wenige Kapitel sind aus Frauensicht.


2. Gab es auch mal Durststrecken, oder war der Schreibprozess recht flüssig?

Zwischendurch habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich weitermachen soll. Ich kann mich an drei Monate erinnern, an denen ich den Laptop nicht ein einziges Mal zum Schreiben geöffnet habe. Das Gefühl hat einfach nicht gestimmt und plötzlich habe ich einige Kapitel hintereinander weggeschrieben. Wenn ich vor dem geöffneten Dokument sitze und nicht direkt den nächsten Satz im Kopf habe, macht es keinen Sinn weiterzuschreiben. Dann kann es aber auch passieren, dass ich nachts um drei aufstehen muss, um zu schreiben, damit meine Gedanken nicht verschwinden.

3. In dem Buch geht es um einen frühen Verlust zu verarbeiten, schnelles erwachsen werden und eine neue Liebe. Meinst du, man trifft die wahre Liebe nur 1x im Leben?

Das ist eine schwere Frage. Ich bin tatsächlich immer noch mit meiner Jugendliebe zusammen. Über 20 Jahre gehen wir zusammen durch Dick und Dünn und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er mal nicht mehr ist. Bei allem, an das ich mich erinnern kann, war er dabei und wir haben wirklich schon gute wie schlechte Zeiten hinter uns gebracht. Trotzdem weiß man nie, was die Zukunft noch für einen bereithält. Mein Bruder wurde mit 44 Witwer und für ihn steht fest, dass er niemals wieder jemanden in sein Herz lassen wird, aber ich weigere mich zu glauben, dass nicht jeder auch ein zweites Mal die Chance auf Liebe im Leben bekommt.

4 Zitat: Warum sind die unkomplizierten Weiber die, die wir nicht wollen und die Frauen, denen wir verfallen sind, machen uns das Leben zur Hölle. Ein Zitat, welches oft zum Leben erwacht. Meinst du, wir suchen uns unbewusst immer wieder solche Kandidaten aus, weil wir das einfach im Leben brauchen?

Alles andere wäre doch langweilig, oder? Es gibt Momente, da könnte ich meinem Mann den Hals umdrehen. Trotzdem liebe ich ihn trotz oder gerade weil er manchmal ein Arsch sein kann. Es würde mich vielmehr nerven, wenn er mir immer nur jeden Wunsch von den Augen abliest und mir nach dem Schnabel reden würde.

5. Würdest du einen wilden Kater an deiner Seite ertragen können und deine Krallen selbst mal ausfahren, oder würdest du ihn bändigen wollen?

Meine Mutter hat schon immer gesagt: Ein Mann macht eine Frau und eine Frau macht ein Mann. Natürlich passt man sich ein bisschen einander an, aber ich würde niemals wollen, dass ein Mann sich komplett für mich ändert. Denn ich möchte ja auch, dass er mich so liebt, wie ich bin. In einer Beziehung muss jeder auch mal seine Krallen ausfahren dürfen, finde ich. Und wenn es mal kracht, reinigt das die Luft.

6. Was ist der wahre Inbegriff von Liebe für dich?

Liebe ist: Den anderen so zu akzeptieren, wie er ist. Immer für ihn da zu sein. Sich immer die Wahrheit zu sagen und in guten wie in schlechten Tagen alles durchzustehen. Und manchmal merkt man erst, wie wichtig die andere Person ist, wenn man sie fast schon fast verloren hat.


7. Was würdest du jungen Menschen mit auf den Weg geben, wenn sie dieses Schicksal gerade durchleben müssen?

Es gibt immer einen Morgen. Aber weine, trauere und halte die Person, die du verloren hast in Erinnerung. Familie und Freunde ist das Wichtigste.

8. Amy ist recht rebellisch. Kannst du sagen, sie hat auch was von dir?

Ganz ehrlich? Nein. Ich war selbst eigentlich sehr umgänglich in meiner Jugend und hoffe, dass meine Kids mich auch nicht in den Wahnsinn treiben werden. Aber das werde ich dann erst sehen, wenn es so weit ist.

9. Kommt dieses Jahr noch Band 2 raus? Was kannst du deinen Lesern schon vorab darüber erzählen? Im
Augenblick bin ich wirklich gerade im Schreibfieber und kann versichern, dass der zweite Teil definitiv noch im Sommer 2019 erscheinen wird. Was danach kommt, kann ich allerdings noch nicht sagen. Wir werden sehen, doch im Kopf habe ich noch einige Ideen für meine Jungs und Mädels aus Blackstone auf Lager. Im zweiten Teil wird es um Sam gehen, den Bruder von Jordan, denn es stand für mich von Anfang an fest, dass dieser Chaot seine eigene Geschichte braucht.

10. Dein Lieblingszitat zum Thema Liebe und Leben?

Warum Opa und Opa immer noch zusammen sind? Weil sie in einer Zeit groß geworden sind, in denen man Dinge noch repariert hat, anstatt sie wegzuwerfen.

 

Rezension: Die Ring Chroniken

Der Arzt diagnostizierte Ignigitis, die „Feuerkrankheit“ Daraufhin folgten etliche Allergietestes, die allsamt kein Ergebnis brachten.
Ich hätte denen schon erzählen können, was mir fehlt: Ich bin allergisch gegen Lügen.
Oder ich bin wirklich verrückt.

 

59538689_605335283277944_1367646921396584448_nDie 16-jährige Emony verfügt über die Gabe, Lügen zu erkennen. Was für viele bestimmt eine Wohltat wäre und das Leben vereinfachen würde, ist für Emony allerdings gefährlich. Als sie die Rauring Wüste verlässt, um der mörderischen Hitze und dem quälenden Durst zu entkommen, muss sie eine Ausbildung bei dem Unternehmen beginnen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert. Der einzig ehrliche Mensch scheint ihr Ausbilder Kohen zu sein, für den sie bald mehr empfindet. Kann sie ihm im Kampf gegen den übermächtigen Gegner vertrauen und wie groß sind all die Lügen?

Im Jahre 2210 herrscht Wasserknappheit auf der Erde und die Bevölkerung teilt sich in arm und reich. Wenn ich so an den Klimawandel denke und an die Geschichte, kam es mir sehr oft vor, dass mein Herz nicht nur vor Spannung schneller schlug. Denn genau so oder so ähnlich könnte es uns mal ergehen. Die Unterschiede zwischen den beiden Bereichen sind wirklich sehr gegensätzlich, erschreckend und erdrückend…
Natürlich gibt es auch haufenweise Sci-Fi-Elemente, die ich mir erstmal einprägen musste. Sie sind sehr detalliert beschrieben, weshalb Fans wohl gut auf ihre Kosten kommen werden.

Der Schreibstil von Erin Lenaris hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, sehr flüssig und leicht zu lesen, sodass die Seiten sehr schnell verflogen sind. Da kamen mir die 3 Stunden im Wartezimmer wie ein bildgewaltiger Film vor und ich fieberte mit einer dynamischen und sehr willensstarken Emony mit.
Manches war auch sehr traurig und mein tierliebes Herz weinte bitterliche Tränen.


♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

 

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

Rezension: Ainias Geheimnis: Band 1 – Ein Themiskyra-Roman

„Plötzlich … war da greifbares Glück. Freude. Hoffnung.
Vielleicht hatte das Leben doch noch mehr
für mich auf Lager als lebenslänglich Themiskyra.“ 

 

Versteckt vor der Außenwelt, inmitten grüner Wälder, leben in Themiskyra noch immer die Amazonen nach ihren eigenen Regeln. Als Ainia auf einem geheimen Ausflug in die Stadt auf Kassian trifft, eröffnet sich für sie eine neue Welt, die sie sich tief in ihrem Inneren immer ersehnt hat. Jedoch bringt es auch Schattenseiten zum Vorschein und so kommen Dinge ins rollen, die sie nicht mehr aufhalten kann.

Dieses Buch hat mich gefunden und ich habe etwas gefunden, das so richtig zu mir passt. Amazonen und das harmonische Leben im Einklang mit der Natur. Als Naturliebhaber genau meins. Auch wenn ich manchmal doch über den kleinen Lebensmittelladen im Dorf dankbar bin. 😉 Und ja, so taff bin ich auch nicht, aber wäre es gerne. Hier kann ich also perfekt meine Wunschperson ausleben ohne mich dem Karneval zu bedienen.
Jedenfalls trat Ainia (was für ein zauberhafter Name) mit ihrem Drang nach „mehr“ in mein Leben und brachte so viel Abwechslung mit sich, dass Band 2 einfach folgen musste.

„Plane alles und mit allen Eventualitäten durch. Überlass nichts dem Zufall.
Teste. Schlaf eine Nacht drüber. Und dann, bevor du deine Pläne umsetzt, egal, ob es nun eine Schlacht ist oder die Neugestaltung deines Schlafzimmers, nimm dir eine Minute und halte nochmal inne.“

 

Ainia: Für ihre Träume gibt sie viel, tritt aber auch unüberlegt ins Fettnäpfchen und bringt so in ihr bisheriges Leben eine Lawine mit, die nicht nur ihr Leben verändert. Und genau das macht den Reiz aus. Fängt man das Buch an, hat man eine genaue Vorstellung, wo der Weg hinführen wird und bekommt neue Umwege/Wendepunkte, die einfach Spaß machen. So erkannte ich plötzlich neue Seiten an ihr, lachte herzlich über typische Frauendinge und fand eine Liebesgeschichte, die so gar nicht „Pretty Woman – like“ ist.

Manchmal muss man eben etwas riskieren, um aus dem Leben auszubrechen, für die eigene Freiheit kämpfen, um seine Wunderwelten zu entdecken.

 

Interview: Sarah Short

Liebe Zeilentaucher,

heute habe ich die liebe Sarah für euch. Ihr Buch habe ich innerhalb 3 Tage verschlungen und da dachte ich mir, ich stelle sie euch mal vor.
Danke für deine Zeit. 🙂

unterschrift

1. In deinem Buch „Mein Herz in deiner Welt“ geht es um eine Zeitreisende. In welche Zeit würdest du gerne reisen wollen?

Tatsächlich sollte es zuerst um Zeitreisen gehen, doch dann bin ich davon abgewichen, allein schon wegen des Zeitreiseparadoxons. Könnte ich aber in der Zeit zurückreisen, gäbe es viele Epochen, die mich interessieren, besonders aber die Zeit um die Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert oder die Sechzigerjahre bis Siebzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Es wäre toll, mal auf ein Beatles-Konzert zu gehen.

2. Gibt es in deinem Leben einen Punkt, den du gerne nochmal erleben möchtest? War er schön oder möchtest du etwas daran ändern?

Einfach auf Wiederholung drücken würde ich bei der ersten Zeit mit meinem Mann, auch bei einigen Episoden aus meiner Kindheit. Verändern würde ich eventuell die Wahl meines Studiums, vielleicht wäre ich nicht so lange aus Heidelberg weggezogen. Und ich hätte meinen Opa noch einmal besucht, bevor er gestorben ist. Ich konnte mich nicht verabschieden.

3. Wie ist die Idee entstanden, dass es verschiedene unterschiedlich entwickelten Paralleluniversen gibt?

Die Theorie von Paralleluniversen gibt es tatsächlich. Ich habe sie nur für meine Geschichte abgewandelt. Damit umging ich das Zeitreiseparadoxon und ich persönlich finde die Vorstellung unglaublich spannend, nur eine Version von vielen zu sein.

4. In dem Buch „Hekates Erbe: Der Schlüssel zur Welt“ geht es um Diesseits und Jenseits, Himmel und Hölle. Würdest du sagen, dass es beides gibt? Glaubst du an den Himmel und einer Hölle?

Ich glaube, dass uns die Toten nicht verlassen. Diesseits und Jenseits sind für mich nur zwei Seiten derselben Medaille, durch faktische Grenzen wie Leben und Tod getrennt, nicht durch geographische. Mit Himmel und Hölle ist es schwieriger. Himmel und Hölle sind für mich in der Welt und in den Menschen. Der Himmel steht grob gesagt für die lichte, gute Seite, die Hölle für die dunkle, böse Seite. Es sind also nicht direkt Orte, auch wenn ich als Christin daran glaube, dass irgendwann das tausendjährige Friedensreich anbricht. In der Fantasyliteratur wird oft Metaphysisches zu Physischem, so wie in Hekates Erbe. Also sind Himmel und Hölle Orte und ihre Vertreter besuchen die Erde.

5. Würdest du gerne ein Medium sein wollen? Mit Geistern Kontakt aufnehmen zu können, wäre bestimmt spannend.

Manchmal habe ich mir das vorgestellt. So könnte ich mit Menschen sprechen, die ich vermisse und nicht mehr mit ihnen reden kann, weil sie tot sind. Oder von Menschen aus der Vergangenheit etwas über ihre Zeit erfahren. Andererseits würde ich mich vielleicht auch davor fürchten.

6. Wenn du auf einen Geist treffen würdest, was wäre die erste Reaktion? Würdest du dich selbst hinterfragen oder dir glauben, auch wirklich keine Illusion vor dir zu haben?

Vermutlich würde ich erst hinterher darüber nachdenken, ob es wirklich eine Illusion war. Als erste Reaktion würde ich vermutlich davonlaufen.

7. Fluch oder Segen? Die Gedanken anderer Leute wie ein offenes Gespräch verfolgen zu können.

In meinem Beruf als Lehrerin würde mir es manchmal helfen zu wissen, was tatsächlich in den Köpfen meiner Schüler vorgeht. Ob sie das Thema verstanden haben oder nicht, zum Beispiel. Andererseits will ich gar nicht alles wissen, was andere denken.

8. Welche Buchprojekte sind für dieses Jahr noch geplant?

Zunächst erscheint der zweite und letzte Teil von „Hekates Erbe“, nämlich „Hekates Erbe – Der Schlüssel des Himmels“. Außerdem habe ich eine weitere Geschichte aus dem Hekate-Universum abgeschlossen. Vielleicht wage ich mich in den Sommerferien an eine neue Geschichte.

9. Wieviel Recherche musst Du i.d.R. für ein Buch betreiben?

Das ist schwierig zu beantworten. Ich recherchiere alles, worüber ich nicht hundertprozentig Bescheid weiß. Das können Orte, Entfernungen, Straßennamen, Daten oder Sagen und Mythen sein. Gerade bei den Paralleluniversen hoffe ich, dass ich trotz viel Nachlesen keine Tatsachen verdreht habe.

10. Was möchtest Du Deinen Lesern mit Deinen Büchern vermitteln?

Meine Heldinnen machen sozusagen ihren Stiefel und scheren sich nur zu einem Teil darum, was Andere von ihnen halten. Dabei sind sie keine unsympathischen Trolle, die anderen Menschen das Leben schwer machen, sondern im Gegenteil Mädchen und Frauen, die gegen den Strom schwimmen wollen oder müssen und daran wachsen. Man darf Mut zeigen und für sich einstehen, gerade als Frau. Wie Sting so schön gesungen hat: „Be yourself – no matter what they say.”

Rezension: Scherben aus Gold – Zorn der Ewigkeit

Ich führe dich in meine Welt, erfüllt von
Magie, Trauer, Liebe, Lügen und Verrat

20190411_125625Dieses Buch hat mich mit Fragen überhäuft, ins Chaos gestürzt und hat völlig unerwartet geendet, wo ein spannender neuer Anfang wartet.

 

Machen wir uns nichts vor, wenn wir Stimmen hören, denken wir sofort daran, dass wir verrückt sind und eingeliefert werden müssen. Was aber, wenn wir schon in Kliniken waren und es einfach nicht besser wird? Und dann steht der x-te Neuanfang an, du ziehst mit deiner Mutter in die Kleinstadt Shivermond, um den Schulabschluss nachzuholen und die Stimmen liefern dir plötzlich Beweise, doch nicht verrückt zu sein. Ist alles wirklich wahr und was verbirgt sich hinter der neuen Familie? Es gibt so einige Gerüchte und dann noch dieses Tagebuch…

 

Vielleicht lag die Antwort auf der Hand und wir waren zu blind, sie zu sehen.
Aber wir konnten auch vollkommen daneben liegen und suchten an der völlig falschen Stelle.

 

Adaline ist mit ihren 19 Jahren schon an so manchen Abgründen gewesen, wo ich nur den Kopf schütteln kann und wiederum erstaunt bin, wie viel Kraft noch in ihr steckt. Gut fand ich auch, wie sie sich den Ängsten stellt und was alles für körperliche Symptome aufgezeigt wurden. Ich selbst kann davon ein Lied singen und es ist gewiss kein Song zum Tanzen. Aber nichtsdestotrotz ist sie an manchen Stellen doch auch noch sehr jung, was sich durch naive Art in manchen Situationen zeigt und auch die ganze Geschichte ein wenig auflockert.
Auch die Nebencharaktere sind definitiv für einige Überraschungen gut, wenn auch ihre Mutter mir noch sehr fraglich erscheint.

Die ganze Story ist mal seicht, dann werden seelische Abgründe aufgezeigt, es geht wieder hinauf an die Oberfläche, nur kurz daran zu kratzen, neue Fragen aufzuwerfen, Meinungen über Menschen zu ändern um dann wieder in die Tiefe zu gehen und neue Details aufzudecken. Wow.

Der Schreibstil ist flüssig, es gibt mehrere Welten/Leben, die perfekt zusammengefügt wurden und
die Geschichte hat viele Spannungsbögen, die teils überraschend kamen und gegen Ende zu einem Gipfel aufragten, um wenig später ein Ende zu hinterlassen, wo ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Es ist noch so vieles offen…. Zum Glück ist es eine Trilogie.

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

 

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen