Rezension: Lass uns Träume sammeln

„Lass uns Träume sammeln“ ist ein Buch von Nina Hirschlehner und ist am 06 November 2017 im Forever Verlag erschienen.

Vom Cover her, lässt es sich auf eine Liebesgeschichte schließen, die aber mal gar nicht kitschig ist, sondern viel tiefer greift.
Claire ist eine Jugendliche, die von jetzt auf gleich an einem Weihnachtsabend bei Ihrer Mutter auszog, da sie es dort einfach nicht mehr aushielt und einfach nur weg wollte. Sie fühlte sich weder beachtet noch geliebt. Also packte sie nach einem eher stummen Streit all ihren Mut zusammen und zog die Tür hinter sich ins Schloss. Leider vergaß sie dabei alles in der Wohnung und landete mehr oder weniger auf der Straße. Dort saß sie dann vor einem Hauseingang und traf in der ersten Nacht auf einen alten Schulbekannten namens Jamie. Den Jamie, der schon in der Schule so super aussah und von allen angehimmelt wurde. Er nahm sie kurz entschlossen bei sich auf und wenig später, nach der Ankunft aus Baltimore, auch ihre Schwester Rose.

Claire, die schon in der Schule Außenseiterin war und von der Clique rund um Anführerin Michelle gemobbt wurde, hatte ihr ganzes Vertrauen in die Welt verloren und keine Hoffnung mehr, bis sie Jamie fand und ihr wieder zeigte, wie man um Träume kämpft.
In der dunklen Zeit, war ihr einziger Hoffnungsschimmer der Mond. Wenn sie ihn sah, war alles leichter und die Gedanken fingen an zu schweigen.
Vor allem aber, wollte sie auch für ihre Schwester da sein und ihr ein tolles Leben bieten.

Auch Rose, war mir schnell ans Herz gewachsen, so wie Jamie, der einfach so einfühlsam war, aufbauend und verständnisvoll.

Ich finde Ninas Schreibstil einfach genial. Er ist so federleicht und flüssig, da kann man einfach nur lesen, lesen, lesen… und nochmal lesen. Auch die Sprache ist super verständlich und nicht typisch neudeutsch, sondern genau richtig.
Vor allem fand ich in dem Buch klasse, wie sie das Thema Mobbing aufgreift und in allen Facetten zeigt. Sie erklärt die Gedanken und die Gefühle genau richtig, um sie nicht zu schwer wiegen zu lassen, sondern auch zum Nachdenken anregen.

Ich war mit diesem Buch rundum begeistert und werde definitiv nicht aufhören, weitere Bücher von ihr zu lesen.
Es hat mich emotional so mitgenommen, das Trauer, Wut, bangen und hoffen, sich immer wieder abwechselten und dies nicht nur, weil ich vieles zu gut verstand (…) sondern auch, weil mir alle so sehr ans Herz gewachsen waren, das ich einfach nur mitten dabei war.

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