Rezension: Rache um jeden Preis

In diesem Buch geht es um Leo, Hale und Ghost die einen Rachefeldzug quer durch Los Angeles planen, um Leo’s Tochter Serena zu rächen, die auf eine grausame Art und Weise ums Leben kam.

Leo Walker hat den Tod seiner geliebten Tochter nicht gut weggesteckt und wurde auch noch allen Übels vom Dienst suspendiert. Seitdem lebt er zurückgezogen in seiner eigenen Welt und hat nur noch Augen für seine Rache. Dass er dabei seine Frau Lynn und die beiden Kinder verliert, ist die logische Konsequenz, und auch sein restliches Geld, steckt er lieber in den Auftragskiller Hale, als sich einer Therapie zu unterziehen.

Hale ist der typische undurchsichtige Auftragskiller, so wie ich ihn mir auch vorstellen würde. Ohne große Gefühle geht er ans Werk und löscht ein Leben nach dem Anderen aus. Mit seiner Freundin Ghost, die ihm immer wieder Informationen beschafft und auch schon seine Dienste in Anspruch genommen hat, zieht er eine blutige Spur quer durch Los Angeles.

An dem Buch gefiel mir besonders die bildliche Darstellung und der flüssige Schreibstil. Da ich nicht viele Thriller kenne, setze ich dieses Buch doch ziemlich gleich mit einem Fitzek, weil ich seine Bücher auch am liebsten an einem Tag durchgelesen hätte. Mich fesselte es wirklich von Anfang bis Ende und das muss echt was heißen. Vor allem da ich sonst eher im Fantasy Bereich unterwegs bin.
Die Charaktere waren gut ausgereift und ich konnte mir ein gutes Bild von Ihnen machen.
Die Story war echt nichts für schwache Nerven und ich hatte hier und da echt eine Gänsehaut beim Lesen. War ich mir in dem einen Moment sicher endlich den Mörder entdeckt zu haben, kam es auch schon wieder anders und ich stand regelrecht am Anfang. Echt gut gelungen.
Alles in Allem hätte ich wirklich gerne noch hier und da ein wenig mehr erfahren, um einfach dem Ende des Buches zu entfliehen. 😉
…Ach ja, gut gefiel mir auch, dass die Kapitel den Namen der Täter trugen.

Und bevor ich ende, möchte ich mich bei der Autorin noch dafür bedanken, dass ich ihr Werk vorab lesen durfte. Es hat mir wirklich richtig gut gefallen und der Schreibstil war – mal dem Genre angepasst – wie fließendes Blut.

Rezension: Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

Hannah ist in ihrer Ehe zu Tom mehr als unglücklich und fasst den folgenschweren Entschluss sich von ihm zu trennen. Eine Unterkunft würde sie bei ihrer besten Freundin Steph finden, bevor beide für ein Jahr nach Tansania gehen wollen, um dort als Lehrerinnen zu arbeiten. Doch dann kommt alles anders als geplant. In der Nacht bevor Hannah Tom ihre Entscheidung mitteilen möchte, erleidet er einen Schlaganfall und alles steht Kopf. Tom ist plötzlich auf Hannahs Hilfe angewiesen und Hannah kann Tom in dieser Situation einfach nicht alleine lassen. Doch genau dieser Schicksalsschlag ist der Grund, dass sie sich wieder annähern …. und vielleicht sogar ihre Ehe retten können.

„Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ von Katie Marsh ist ein Buch für’s Herz. Wir lernen die beiden Protagonisten in ihrer schwierigsten Zeit kennen und werden in den Strudel Leben geworfen, der einen bis an die Grenzen bringt.
Durch Rückblicke, lernen wir die beiden Hauptprotagonisten kennen und begelieten sie auf ihren Wegen der Vergangenheit. Wir erfahren wie sie zu den Menschen geworden sind, die es beinahe zugelassen haben, dass ihre Ehe scheitert.
Gemeinsam kämpfen sie für eine bessere Zukunft und es zeigt, das man für seine Liebe kämpfen sollte und den Ballast abzuwerfen der einen gefangen hält. Das Leben kann viel mehr sein, als es manchmal in den düsteren Stunden zu sein scheint.

Katie Marsh greift mit ihrem Buch in die Tiefe der Seele zeigt Wege auf, die einen selbst als Wegweiser dienen und hat es geschafft, mich zu berühren. Ein ganz tolles Buch, das nicht nur eine einfache Liebesgeschichte ist, sondern viel mehr.

Rezension: Die Grimm Chroniken – Der Gesang der Sirenen

Dort zwischen der Gischt entdeckte ich ein bleiches weibliches Gesicht. Die Sirene hatte leuchtende Augen, so grün wie Algen. Ihr Haar war rot wie Blut. Es floss in sanften Wellen über ihren Körper, der nackt war, soweit ich es erkennen konnte. 

Wieder einmal hat die Autorin es geschafft ein paar Fragen zu beantworten und neue Fragen zu hinterlassen. Oh man, und das kurz vor der Sommerpause. Seufz.
Vor allem weil wieder Dinge passieren, die einen jetzt so richtig einheißen – neben den Temperaturen, und ich nun wissen will was noch passiert.

Rezension: Die Grimm Chroniken – der schlafende Tod

Nun habe ich den dritten Teil der Grimm Chroniken gelesen und *schwubs* ist das Lesevergnügen schon wieder zu Ende.

Wie immer lässt sich der Teil flüssig und spannend lesen, sodass das Buch regelrecht dahinfließt.

Die Grimm Chroniken sind mehr als eine Märchenadaption, da mehrere Märchen aufeinander treffen und somit eine neue Geschichte bilden. Auch merkt man immer mehr, dass dies keine Friede-Freude-Eierkuchen Welt ist, da immer wieder neue Grausamkeiten auftauchen und ich genau das liebe.  Wer die ersten beiden Teile kennt, weiß was ich meine.

Im Fokus stehen hier aber Mary und Dorian und wie sich ihre Beziehung und Zukunft entwickelt.  Vor allem sind Dinge passiert mit denen ich eher weniger gerechnet hätte.

Ich will mehr!

Rezension: Die Grimm Chroniken – Asche Schnee und Blut

Gelungene Fortsetzung

Als erstes fällt dieses wunderschöne Cover auf, welches das Schloss im Spiegel zeigt und eine düstere Atmosphäre ausstrahlt. Für dieses buch wirklich gut gewählt und macht auch gleich Lust auf den Klappentext.

Der zweite Teil geht direkt da weiter wo der Erste aufgehört hat. So ist man gleich im Geschehen wieder drin und kann weiterlesen, ohne nochmal das erste Buch in die Hand zu nehmen.

Was ich auch gut fand, war, das recht früh einige Fragen beantwortet wurden, die noch offen waren.
Vorallem ist aber die gelungene Verbindung von der Gegenwart zur Vergangenheit und wieder zurück, zu erwähnen. Ich hatte dabei keine Schwierigkeiten und konnte die Geschichte von Will und seinen Freunden, oder auch die von Dorian und Mary gut verfolgen. Manchmal hat man ja die andere zeit wieder vergessen, aber bei dem Buch war es nicht der Fall.

Wie auch in Band 1, hat man reale Schausplätze und könnte sich gleich ins Auto setzen und vor Ort sein. Fand auch die Verknüpfung von Märchen und Wahrheit gut. Manchmal hatte ich echt gegrübelt, ob es nun aus einem Märchen ist oder nicht. Bin da ja nicht so bewandert und das große G musste auch mal für Aufklärung sorgen. Gut gemacht, liebe Maya

Es ist wirklich eine gelungene Fortsetzung. Spannend gehen die Abenteuer weiter und fügen sich nahtlos an den ersten Teil an und einige Details kommen ans Licht. Die Geschichte nimmt überraschende Wendungen was Lust auf’s weiterlesen macht. Wer auf Märchen und Fantasy steht der ist mit den Grimm Chroniken auf der richtigen Seite. Gespikt mit Witz und Zitaten, ist es wirklich ein Leseerlebnis. Negativ anzumerken, sind nur die knappen 160 Seiten, wo ich mir dachte: hätte man doch 2 Bücher zusammenfügen können.

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne

Rezension: Die Grimm Chronicen – Die Apfelprinzessin

Was für ein Buch. Ich bin einfach sprachlos. Da hat man es vom elektronischen SuB endlich befreit und dann ist es so ein Knalleffekt. Baaaam und man ist verzaubert.
Ich hatte mich ja schon letztes Jahr in dieses Cover verliebt, vom Klappentext überzeugen lassen und mich durch die Challenge riesig drauf gefreut. Leider, ja wirklich leider, kam es dann anders und ich las eine Reihe weiter, die dieses Buch in den Hintergrund und Vergessenheit geraten ließ.

Nun setzte ich mich mittags dran und musste es bis auf ca. 24 Seiten pausieren lassen, weil der Hund mal Gassi gehen musste.  Ich war wirklich sowas von drin in dem Buch und das ist selten. Es war wie ein Rausch und diese realen Orte vermischten sich so mit Fantasy, dass ich einfach immer weiter lesen wollte bzw. musste. Und dieser Schreibstil… So flüssig, teils lyrisch und bezaubernd… Ich bin einfach immer noch sprachlos und kann kaum die richtigen Worte finden.
Maya, du hast einen neuen Fan!

Worum geht es aber eigentlich: Will besucht mit seiner Freundin Maggy in regelmäßigen Abständen seinen Vater in der Psychiatrie und dies auch noch mit Qualen. Er kann es einfach nicht mehr hören, dass sein Vater von mystischen Orten redet oder von Dingen, die nur er so sieht und sich somit in Wills Augen einfach was dazu dichtet. Maggy geht damit zwar souverän um, aber Will kann einfach nur mit den Augen rollen. Eines abends taucht dann auch noch ein kleiner, älterer Mann auf, der wirklich aus einem Märchen stammen könnte und stellt plötzlich seine heile Welt auf den Kopf… Ist vielleicht doch was an Vaters Welt dran?

Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen. Lasst euch von realen Orten verzaubern, die ihr im Anschluss sogar besuchen könnt und seht sie mit anderen Augen.