Rezension: All the broken pieces and you: Savanna Springs 1

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Herzschmerz
Geht unter die Haut
Bestes Buch 2018
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„Vor acht Wochen war mein Leben zerbrochen. Zersplittert in ein Davor und Danach“.

„Ich lag zusammengekauert auf dem Boden. Unfähig mich zu bewegen. Starrte aus dem Fenster. Beobachtete wie das Tageslicht die Nacht verdrängte“

So fühlt es sich an, wenn die Schwere einen die Luft aus den Lungen drückt, das Herz umschließt und man sich nicht mehr am Leben fühlt. Man vegetiert dahin und hofft auf ein Ende… So ergeht es in dem Buch auch Ashley, die unwiederbringlich ihre Pflegeschwester und beste Freundin verloren hat, auf grausame Art und Weise. Nichts ergibt mehr einen Sinn und die aufgetragene Suche wird ein Auf und Ab ihrer Gefühlswelt…

Dieses Buch hat mich fertig gemacht. Die ersten 12 Kapitel haben meine Welt zerrissen und ich fand mich auf einem Haufen Scherben wieder. Marla hatte es geschafft mir Bilder vor Augen zu führen, die einen Tränen in die Augen treiben und seine imaginäre Faust ums Herz legen. Bereit dieses Gefühl von Ashley am eigenen Körper zu fühlen. Und ja, so war es wirklich. Ihre ganze beschi… Welt breitete sich vor mir aus und ich empfand mit jeder Faser meines Seins die Trauer, die Liebe, den Verlust, die Wut, die Verzweiflung, die Hoffnung, den Höhenflug und den Absturz. Ging es mal Hoch hinaus, sah man den Fall schon vor sich. Und dann gab es da auch noch den einfühlsamen Jack, der so anders war und der Anker im tosenden Meer von Savannah Springs. Trevor, der so rabiat in ihr Leben traf und dann die weicheste Seite zeigte, die man gar nicht erwartet hatte. Zara, die irgendwie sofort wie eine Freundin war und sie in dem neuen Leben aufnahm, als hätte sie schon immer dazu gehört. Eine Clique die mich verzauberte und mich schmerzlich daran erinnerte, dass diese mir selbst in meinem Leben fehlte. Nichts desto trotz kamen immer wieder die Dämonen der Vergangenheit wieder (…) und griffen mit ihren gierigen Klauen nach Ashleys Glück, um es zu stehlen und sie wieder ins tiefe Schwarz zu verschlingen.

Das Thema Tod und der Verlust ist in diesem Buch so wunderschön (ja, auch wenn es traurig ist) gestaltet, dass es die ganze Bandbreite an Gefühlen vermittelt, ohne fehl am Platz zu wirken oder künstlich. Besser hätte man es wirklich nicht rüber bringen können.

Die Erinnerungen und die Rätsel um ihren Tod in mir zu verschließen, mit dickem Klebeband zu umwickeln und sie nicht anzusehen war so viel einfacher gewesen, als darüber zu sprechen.“

Wie ich dieses Zitat doch anschaulich finde. Man versucht es in den hintersten Winkel zu verdrängen, zig Ketten und Schlösser daran zu befestigen und die Schlüssel über Bord zu werfen, damit man ja nie wieder daran kommt und doch ist es umsonst und man wird immer wieder wie von einer Walze davon überrollt.
Fragen kommen auf, tanzen wild im Kopf herum und die Antworten darauf sind einfach nicht zu finden. Man will sich niemandem anvertrauen, wird vielleicht von Psychologen dazu gedrängt, aber der Mund bleibt verschlossen, aus Angst sich dem Gefühl zu stellen und an der Macht der Aussprache zu zerbrechen. Lieber verschließt man sich und hofft es wird mit der Zeit erträglicher. Doch genauso sehnt man sich nach dem Menschen, der sanft an der Mauer steht und mit einem die Steine aus dem Weg räumt um die Mauer zum Einsturz zu bringen…

Ich hätte Ashley so oft so gerne in den Arm genommen, meine eigenen Erfahrungen und Gefühle mit ihr geteilt, um ihr zu helfen und eine Stütze zu sein… Ihr Leben ist von Marla so gefühlvoll und authentisch beschrieben worden, dass ich einfach sprachlos bin und euch an dieser Stelle einfach auffordere es selbst zu lesen.

Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die im Herbst erscheinen wird.

PS: Abschließend möchte ich noch erwähnen, das mir die Artikel zum Thema Suizid, am Ende des Buches, sehr gefallen haben.

Rezension: Secret Elements – Im Dunkel der See

Dieses Buch macht Lust auf mehr.
Es ist schnell durch mit seinen 234 Seiten, aber sie lohnen sich definitiv.

Die junge Jessica, auch Jay genannt, ist ein unscheinbares Mädchen in einem Heim und nur durch ihre roten Haare, tritt sie bei Anderen in Erscheinung. Am Liebsten kleidet sie sich zudem noch in Schwarz und liebt die Physik. Somit ist es auch ihr Wunsch, einen Studienplatz für Physik zu bekommen. Abends schleicht sie sich raus um in einer Bar ein wenig Geld zu verdienen, was auch gleich akribisch gespart wird. So weit so gut, doch eines Tages trifft sie in einem Park auf eine ältere Dame, die ihr sofort sympathisch ist und ihr ein Amulett überreicht, worauf sie gut aufpassen soll. Nichts ahnend, dass es ihr bald das Leben umkrempelt und die Arbeitskollegin und auch Freundin, doch nicht nur ein normaler Mensch ist…

Mir hat dieser Auftakt richtig gut gefallen und ich liebte die Art von Jay. Wenn sie mal richtig aufgetaut ist und unter Leuten, ist sie gar nicht so unscheinbar, wie es den Eindruck macht. Sie ist eher frech und liebt Sarkasmus. Mit ihrer spritzigen Art, hat sie sich sofort in mein Herz geschlossen und ich wollte einfach weiter lesen. Es ist die gute Laune Droge an einem regnerischen Tag gewesen und somit war das Buch innerhalb 3 Stunden auch durch gewesen.

Das Buch ist in der Ich Perspektive geschrieben, wodurch man die Gedankengänge selbst miterlebt. Ich liebe ja solche Erzählungen, weil es mir vermittelt mitten drin zu sein, statt nur dabei. Eben die Hauptprotagonistin zu sein, mit allem was dazu gehört. Gute Wahl also von Johanna Danninger.

Was ein Zauberblatt Abzug bekommt, ist die doch geringe Spannung in dem Buch. Es hätte hier und da doch ein wenig spannender sein können und mit mehr Tiefgang. So hätte man mehr Emotionen einbauen können, wie wo sie z.B. die Wahrheit erfuhr,  zum Thema das sie Waisin ist, oder was ihr so gut an der Physik gefällt.  Aber gut, es ist auch Band 1 und ausbaufähig. Werde es definitiv in den Folgebänden verfolgen.

Abschließend noch ganz lieben Dank an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Sie haben mir mit dem Buch wunderbare Lesestunden geschenkt.

Fazit: Ich vergebe 4 von 5 Sterne

Rezension: Magie der Bücher

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Die Magie der Bücher – Nadja Losbohm

Nadja Losbohm beschert uns mit diesem Buch wirklich wunderschöne, märchenhafte und magische Impressionen. Sie stellt uns Bücher vor, die eine eigene Persönlichkeit haben, und ich finde den Schreibstil angenehm anders, da die Autorin einen selbst anspricht, was das Ganze sogar ein wenig intim werden lässt.

Die kleinen Kurzgeschichten sind schön für Zwischendurch zu lesen und ich kann mir auch gut vorstellen, dass sie sich als Gute-Nacht-Geschichten für die Kleinen eignen.
Ich für meinen Teil konnte gut vom Alltag abschalten, musste mich nicht viel konzentrieren, um in eine Geschichte rein zu kommen, sondern war gleich sofort mitten drin.

Zum Cover: Es ist einfach nur wunderschön und erzählt für mich schon das ganze Buch. Es öffnet sich voller Magie und verzaubert einen. Am Liebsten würde ich es als Poster für meine kleine Fantasy Bibliothek haben wollen.

Abschließend möchte ich mich für das kostenlos bereitgestellte Rezensionsexemplar bedanken und auch für die vielen kleinen Geschichten, die mich um einiges reicher gemacht haben.

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Rezension: Barfuß auf Federn

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Ich weiß wirklich gar nicht, wo ich anfangen soll.
Es war einfach grandios.
Hannah Siebern hat ein Highlight heraus gebracht.
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Ich habe diese 420 Seiten an einem Stück verschlungen – okay, bis auf einmal Gassi gehen mit dem Hund – aber wirklich an einem Tag durchgelesen. Angefangen hatte es mit der Leseprobe aus „Barfuß im Schnee“, da war ich ja schon mega auf Cam, Lara und Mel gespannt und dies nahm bis zur letzten Seite keinen Abbruch.
Und wie ich Mel doch lieben gelernt habe. Sie ist so toll. Dieser Humor… einfach göttlich. Wie sie sich immer wieder selbst auf die Schippe nimmt, total in Cem verliebt ist, der aber nur Augen für seine YouTube Follower hat und dann auch noch mit ihrer besten Freundin Lara zusammen ist…
Und Lara, die von Anfang an ein Geheimnis hatte, wo ich selbst bis zu den letzten Kapiteln absolut im Dunkeln tappte und wirklich mit der Vermutung sehr falsch lag, hat dieses Buch noch spannender gemacht.
Und Leute, ihr müsst Elke kennenlernen. Wer das wohl ist? Hab ich sie vielleicht doch schon erwähnt?

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Wer also ein humorvolles Buch lesen möchte, ist hier sowas von gut aufgehoben. Es gibt Liebesverwirrungen, die große Liebe, einen YouTube Star, Dramen, herzerweichende und tränenreiche Momente und den ganz großen Lesespaß.

Nachdem ich diese Zeilen hier verfasst habe, werde ich es mir auch noch als Taschenbuch bestellen. Muss ich unbedingt im Regal stehen haben.

Absolute Kaufempfehlung. Haltet die Taschenbücher bereit und freut euch auf den Lachflash-Muskelkater.

Rezension: League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin

Die Geschichte dreht sich um Peyton, die bisher als Kellnerin in einem Diner gearbeitet hat. Aufgewachsen bei einer lieblosen Pflegemutter, lebt sie nun zusammen mit ihrem besten Freund Rufus ein ziemlich normales und doch auch nerdiges Leben, wenn man mal in der Jugendsprache schreiben möchte. Dies ändert sich aber, als ihr ein fantastisches Wessen in den Weg springt und sie ein Horn als eigenen Beweis mitnimmt, um sich nicht als verrückt zu erklären. Dies alles wäre natürlich schon verrückt genug gewesen, aber dann erfährt sie auch noch, dass sie eine Nachfahrin der Gebrüder Grimm ist…

Ja, es ist noch eine neue Version der Märchen, aber an sich wirklich gut gemacht. Mich hatten nur die Namen gestört, weil ich es für mich schwierig fand, so das Buch zu lesen. Ansonsten waren die Orte sehr anschaulich beschrieben und das Buch las sich vom Schreibstil her, flüssig weg.

Nun aber mal zu den Protagonisten:

Peyton ist seeeehr selbstbewusst und hat einen Hang zur niederen Sprache. Manche Ausdrücke fand ich doch übertrieben. 😀 Ist aber nur meine Meinung. Ansonsten war der Witz. doch recht in Ordnung. Manchmal hatte sie blonde Momente und zeigte auch Gefühl, aber im Großen und Ganzen, war sie eine taffe Frau.

Rufus ist ein Nerd, wie es im Buche steht, aber echt intelligent. Wandelndes Lexikon und guter Kandidat für ‚wer wird Millionär‘. Ihn mochte ich wirklich – und auch den Namen. 😀

Eli war Eli. Nicht das ich immer dachte er sei eine Frau, aber von ihm erfuhr man auch recht wenig. Wirkte eher steif und unnahbar.

Die Autorin baut ihre Geschichte um zwei Welten herum auf (unsere und die der Märchen-Wesen) und eine sogenannte Liga, die den Frieden zwischen den Welten sichern soll. Ich fand gut, das man nicht Jeden vertrauen sollte und somit auch das nahe Umfeld vielleicht doch nicht so durchsichtig ist wie gedacht. Die Idee mit den Spiegeln als Reise, war auch gut gewählt. Am Liebsten mochte ich aber die Fee. 😀
Liebe gab es auch und die typische Familienstory. War aber nett gelöst.
Alles in Allem, hat mir aber das gewisse Etwas gefehlt. Ich wurde nicht recht warm mit der Story, dann das mit den Namen und irgendwie … Ja, es hat definitiv Potenzial, aber man hätte es ausbauen können

Das „große“ Finale hingegen war sehr schnell da und auch nicht ausgereift. Ich finde da hätte doch mehr passieren können und es bleiben einige Fragen offen. Vielleicht gibt es ja ein Band 2?

Fazit:
Peyton, Rufus und die ganze Welt der Wesen haben mir gut gefallen. Es wurde gut abgeändert und Neues hinzugefunden, was ich als Umsetzung echt positiv fand. Anders hingegen, fehlte es immer wieder an Tiefe. Beziehungen und einige Charaktere hätten ausgereifter sein können.

Rezension: Weltenamulett

—«•´¨*•.¸¸.* ..::**: Weltenreiser aufgepasst :**::… *.¸¸.•*¨`•»—

Mein erstes Werk der Autorin Ann-Kathrin Karschnick – Violet Thomas, da ich dieses Cover einfach wunderschön finde. Nun habe ich beschlossen, dass es definitiv nicht das letzte gewesen sein wird. Auch wenn ich nicht sofort drin war und es bis ca. zur Hälfte nicht ganz so spannend war, fand ich den Schreibstil einfach herrlich locker und auch hier und da (natürlich durch Melissa ) für einen

Lacher gut. Er hat seinen eigenen Charme und ich werde mich auf weitere Bücher freuen.

Melissa gefiel mir als Hauptprotagonistin echt gut. Sie sah sich als total unscheinbaren Menschen und hatte plötzlich die Aufgabe ein ganzes Land zu retten, welches noch nicht mal auf ihrer Erde ist, sondern in einer entfernten Dimension, wo sie mit Hilfe ihres Amulettes hinreisen musste. Dort erfährt sie viel mehr über ihr Können und muss von einem Moment auf den anderen erwachsen werden. Viele Menschenleben werden durch ihre Hand ausgelöscht, harte Entscheidungen müssen getroffen werden und geliebte Menschen sterben, die einfach nichts böses verbrochen haben.
Anzumerken ist auch, dass sie trotz all der Fremdheit und ohne Erfahrungen einfach frei drauf los handelt und mit reinem Herzen hilft, wo sie nur kann. Eine sehr schöne Botschaft.

Fazit: Tolles Buch, tolle Botschaft und da ich das Ende nun doch ein wenig offen fand, hoffe ich einfach mal auf eine Fortsetzung.

Rezension: Dark Spells – von Rosen und Jägern

Nun ist endlich Spruch 2 offiziell draußen und für alle Fans von Dark Spells zu lesen. Sicherlich habt ihr lange gewartet und wollt euch nun verzaubern lassen. Ich kann nur zu sagen: Das könnt ihr auch.

An dieser Stelle aber vorab einen ganz lieben Dank an Nina für das Rezensionsexemplar.

Es hat mich wieder sehr gefreut und danke auch für dein Vertrauen.

Dieses Buch war wie immer spannend und hatte viele Spannungsbögen, gefühlvolle Momente und auch solche, die man nicht erwartet hätte.

Zusammenfassend: Die gemeinsame Vergangenheit von Dhana und Savannah finde ich an dieser Stelle gut gewählt, da es die ganze Geschichte klarer werden lässt und den Folgebänden die Fragen über das Wieso, Weshalb und Warum nimmt. So kann man weiterhin gut mitfiebern und weiß eben wo diese Rivalität herrührt.

Ich freue mich schon jetzt auf Spruch 3.