Rezension: League of Fairy Tales. Die letzte Erzählerin

Die Geschichte dreht sich um Peyton, die bisher als Kellnerin in einem Diner gearbeitet hat. Aufgewachsen bei einer lieblosen Pflegemutter, lebt sie nun zusammen mit ihrem besten Freund Rufus ein ziemlich normales und doch auch nerdiges Leben, wenn man mal in der Jugendsprache schreiben möchte. Dies ändert sich aber, als ihr ein fantastisches Wessen in den Weg springt und sie ein Horn als eigenen Beweis mitnimmt, um sich nicht als verrückt zu erklären. Dies alles wäre natürlich schon verrückt genug gewesen, aber dann erfährt sie auch noch, dass sie eine Nachfahrin der Gebrüder Grimm ist…

Ja, es ist noch eine neue Version der Märchen, aber an sich wirklich gut gemacht. Mich hatten nur die Namen gestört, weil ich es für mich schwierig fand, so das Buch zu lesen. Ansonsten waren die Orte sehr anschaulich beschrieben und das Buch las sich vom Schreibstil her, flüssig weg.

Nun aber mal zu den Protagonisten:

Peyton ist seeeehr selbstbewusst und hat einen Hang zur niederen Sprache. Manche Ausdrücke fand ich doch übertrieben. 😀 Ist aber nur meine Meinung. Ansonsten war der Witz. doch recht in Ordnung. Manchmal hatte sie blonde Momente und zeigte auch Gefühl, aber im Großen und Ganzen, war sie eine taffe Frau.

Rufus ist ein Nerd, wie es im Buche steht, aber echt intelligent. Wandelndes Lexikon und guter Kandidat für ‚wer wird Millionär‘. Ihn mochte ich wirklich – und auch den Namen. 😀

Eli war Eli. Nicht das ich immer dachte er sei eine Frau, aber von ihm erfuhr man auch recht wenig. Wirkte eher steif und unnahbar.

Die Autorin baut ihre Geschichte um zwei Welten herum auf (unsere und die der Märchen-Wesen) und eine sogenannte Liga, die den Frieden zwischen den Welten sichern soll. Ich fand gut, das man nicht Jeden vertrauen sollte und somit auch das nahe Umfeld vielleicht doch nicht so durchsichtig ist wie gedacht. Die Idee mit den Spiegeln als Reise, war auch gut gewählt. Am Liebsten mochte ich aber die Fee. 😀
Liebe gab es auch und die typische Familienstory. War aber nett gelöst.
Alles in Allem, hat mir aber das gewisse Etwas gefehlt. Ich wurde nicht recht warm mit der Story, dann das mit den Namen und irgendwie … Ja, es hat definitiv Potenzial, aber man hätte es ausbauen können

Das „große“ Finale hingegen war sehr schnell da und auch nicht ausgereift. Ich finde da hätte doch mehr passieren können und es bleiben einige Fragen offen. Vielleicht gibt es ja ein Band 2?

Fazit:
Peyton, Rufus und die ganze Welt der Wesen haben mir gut gefallen. Es wurde gut abgeändert und Neues hinzugefunden, was ich als Umsetzung echt positiv fand. Anders hingegen, fehlte es immer wieder an Tiefe. Beziehungen und einige Charaktere hätten ausgereifter sein können.

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