Rezension: Izara – Das ewige Feuer

Izara stand schon lange auf meiner Wunschliste und dann hatte ich das Glück, es als Rezensionsexemplar zu bekommen. An dieser Stelle ganz lieben Dank an den Verlag.

Als erstes sprach mich natürlich sofort das Cover an, welches mega gut gelungen ist. Man sieht ein junges Mädchen, das Kampfgeist in den Augen hat und ziemlich aufgeweckt scheint. Genauso, wie man es wenig später von der Protagonistin selbst mitbekommt, denn gleich zu Anfang, nimmt sie den Überfall, die Verfolgung, Flucht und dadurch die Eröffnung der „neuen Welt“ ziemlich cool und locker auf, was ich an ihrer Stelle nicht ganz so leicht hingenommen hätte und doch ziemlich verstört gewesen wäre. Hut ab.
Aber mal kurz zurück zu den ersten Seiten: Ariane ist ein ganz gewöhnliches Mädchen mit einer besten Freundin (Lizzy) an ihrer Seite und geht mit ihr zusammen aufs Internat. Doch mit einem Mal ist nichts mehr, wie sie es kannte. Der Vater ist nicht der leibliche Vater, die Welt erscheint nicht mehr so, wie sie sie kannte und es gibt andere Dimensionen, Eine Geheimorganisation, Primus, Brachion, Siegel auf Körpern, die wie Tattoos anmuten, aber mit Magie Fähigkeiten verstärken und zu allem Überfluss, gehört ihre beste Freundin auch noch dazu samt ihrer ganzen Familie, die wie ihre eigene ist.
Für mich kam es aber genau richtig, denn man erfuhr nicht seitenlang von dem alten/bisherigen Leben, sondern war eigentlich schnell in der Geschichte drin. Da das Buch auch noch aus der Ich Perspektive geschrieben wurde, war man selbst Teil dieser Welt und ich muss sagen, das ich solche Bücher eh bevorzuge.

Lizzy ist genau die Freundin, die ich mir auch an meiner Seite wünschen würde. Steht mit Rat und Tat zur Seite, erkennt jede Stimmungsschwankung, ist chaotisch, enthusiastisch und einfach zum gern haben.

Lucian, der männliche Protagonist, ist auch genau mein Typ. Er ist witzig, hat immer einen guten Kontra auf den Lippen, wirkt nicht zu offen und somit auch geheimnisvoll und scheint auch von einem guten Flirt nicht abgneigt zu sein. Vor allem ist er nicht der typische Böse, sondern nimmt Ari in Schutz und entwickelt eine Sympathie für sie, die ihn zum Beschützer werden lässt.

Dieses Fantasybuch hat alles was ein gutes Buch braucht. Action ohne zu viel zu sein,
Verrat, der die Liebe nicht zu viel erscheinen lässt,
Entscheidungen, die infrage gestellt werden,
Dramen zwischen Familie, Freunden, Bekannten und neu gewonnen Vertrauten und ganz viel Fantasy, wie es sich gehört.

Ich würde dem frischen Leser allerdings raten die ganzen Begriffe auf der Seite nachzulesen, damit man ein wenig leichter ins Buch findet, denn die komplexe Welt macht es einem nicht ganz so einfach, alles zu verstehen, was ich allerdings toll finde, denn die Autorin hat sich wirklich Gedanken gemacht und eine Welt erschaffen, die das ganze Buch füllt.

Für mich hat dieses Buch mehr als 5 Sterne verdient, denn es ist so umfangreich und spannend geschrieben, das es wirklich eine Verfilmung verdient hätte. Ich hoffe, es kommen noch ganz viele Teile raus.

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