Rezension: Keiner glaubt an uns

„Weil tätowierte Haut für alle Zeit gezeichnet ist.
(…) Ich möchte deine Leinwand aber
wieder und wieder bemalen.
Jedes Mal mit einem anderen Bild.“

Ich hatte so oft Gänsehaut bei diesem Buch…

„Keiner glaubt an uns“ ist der 3. Band der New-Adult-Reihe von Jana von Bergner und auch wie die beiden Vorgänger ist dieses Buch einfach Gänsehautmoment pur.

Pia und Tom haben beide schon einiges in ihrem Leben durch und standen selten auf der Sonnenseite des Lebens. Dies schweißt natürlich zusammen.
Pia besuchte Tom ein paar Mal im Gefängnis, aber der wirkliche Kontakt bestand über ihren Briefwechsel, indem sie sich nicht nur vom Alltag erzählten, sondern ihre Seele entkleideten und sich immer näher kamen. Da Tom bald aus dem Gefängnis entlassen wird, hoffen sie natürlich auf eine glückliche Zukunft, aber wie das Leben so will, wird dieser Weg sehr steinig, denn die Vergangenheit ruht nicht und mischt sich in den turbulenten Alltag.

                             „Wird Zeit, dass du mit den Kinderreien aufhörst,
sonst wird aus dir nie ein richtiger Mann. Ein ‚richtiger‘ Mann.“

Die Geschichte wird abwechselnd aus Pias und Toms Sicht erzählt, was ich einfachpassend finde. Generell mag ich solche Bücher lieber, da ich so in beide Protagonisten eintauchen kann und viel mehr aus deren Leben mitbekomme. Es wird tiefgreifender und meistens auch aufschlussreicher. Die Gedanken werden ein Bestandteil, ich kann beide Seiten besser nachvollziehen und gewinne eben einen guten Einblick. So ist es auch in diesem Buch und ich finde gerade die Rückblicke in die Vergangenheit gut gewählt, da sie einen großen Teil der Lebensgeschichte ausmachen. Warum ist Tom im Gefängnis? Warum handelt er so und warum ist Pia eben Pia?

Besonders an disem Buch sind aber die Briefe. Sie zeigen die Verbundenheit der Beiden und ich muss gestehen, dass ich die wirklich vermisst hätte, wären sie nicht da gewesen. Ich selbst liebe Briefe, schreibe auch fleißig welche und kann daher nachvollziehen, welche Wirkung Briefe aufeinander haben können. Auch lockern diese Briefe die Story ein wenig auf, da sie sehr emotional ist, viele harte Themen beeinhaltet/anspricht und dadurch ernster ist.

Mein ganz persönliches Highlight war der Sozialarbeiter, aber warum, findet es selbst heraus. 😉

Dieses Buch empfehle ich Jedem, der nicht nur eine einfache Liebesgeschichte lesen möchte, sondern eher eine, aus dem wahren Leben, gepaart mit wahrer menschlicher Größe.

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 5 von 5 Möwen

Rezension: Aura – der Verrat

Es geht rassant weiter. Während es in Band 1 noch eher ruig daher ging, nimmt die Geschichte hier an Fahrt auf und hält an.

Rückblick: Hannah ist eine natürliche Formerin, die die Wirklichkeit durch die Kraft ihrer Gedanken ändern kann und verfolgt wird. Dies endet in einem Drama, aus dem sie verletzt und müde in Band 2 erwacht.

Hannah wacht in der Former-Schule auf. Versteckt wird vom Ausbilder unter denen, die sie suchen und aus Hannah wird von nun an Gwendolin. Leider unterscheidet sie sich erheblich von den Anfängern an dieser Schule, da sie eine außergewöhnlicher Stärke besitzt, was es nicht gerade leicht macht…

 

Bei diesem Buch wird echt mitgefiebert und ich hatte das Gefühl, wirklich mit dabei zu sein. Ich lebte in der Akademie mit, habe gerätselt, gebangt und gehofft.
Generell ist so ein zweites Buch nicht immer einfach. Man versucht anzuknüpfen, den Spannungsbogen aufrecht zu halten, vielleicht zu übertreffen und noch mehr Vorfreude auf das Ende zu machen. Und ja, ich muss sagen, es ist ihr gelungen. Während der Geschichte warten überraschende Wendungen auf einen und es wird definitiv nicht langweilig.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und am besten gefiel mir die Sicht aus Hannas Perspektive. Ich liebe es, aus den Augen der Haupptprotagonistin zu sehen und somit konnte ich die Geheimnisse der Akademie selbst aufdecken.

Ich muss sagen, dass Band 2 mich auf jeden Fall überzeugen konnte. Es ist jetzt nicht ein 5 Sterne Buch, da ich dafür einfach mehr brauche, aber es kann unterhalten. Ich fand die Welt der Former spannend, es lösten sich paar Fragen auf und im Großen und Ganzen, war es definitiv besser als Band 1.

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

Rezension: Devil Inside – finde mich

Wenn Gegensätze sich anziehen und miteinander verbinden, werden Engel und Teufel teuflisch gut zusammen.

Dieses Buch hat mich echt gefordert. Im wahrsten Sinne des Wortes. So etwas hatte ich nicht erwartet und gleich die ersten Seiten haben mich auf eine Probe gestellt. Man stelle sich vor, ein weiches Herz mit einem Hang zur poetischen Aussprache trifft auf einen Straßenslang/ Gossenjargon oder auch Vulgärsprache und versucht  von seiner gewohnten Sprache abzuweichen, um neue Welten zu erkunden. Richtig, es wird schwierig. Und nun bin ich auch noch Bloggerin und muss dem ganzen neutral gegenüberstehen und bewerten. 😀 So oder so ähnlich erging es mir mit diesem Buch.

„Nirgendwo findet man mehr Weisheit, als
im geschriebenen Wort. Nirgendwo mehr Klarheit,
nirgendwo mehr ein Zuhause.“


Nun aber mal zum Inhalt.
Astra (Tochter von Erzengel Michael) und Caym (Sohn von Luzifer) sollen beide 1000 Seelen sammeln, um einen Wunsch erfüllt zu bekommen. Nichts ahnend treffen sie aufeinander und merken, dass sie etwas verbindet. Natürlich stehen sie sich nicht gleich voller Vorfreude und positiv gegenüber, aber aus Abscheu wird schnell ernstes Interesse… Aber wie kann das alles zusammenpassen, wenn Himmel und Hölle ganz andere Pläne mit den beiden haben?


„Ich liebe es, mit Menschen und ihren Schwächen
zu spielen. Es hinterlässt ein Gefühl der Zufriedenheit in mir.“

 

Caym ist ein Dämon durch und durch und seine Aussprache ist derb, hart und auf den Punkt genau.  Er sammelt  seine 1000 Seelen, um endlich menschlich zu werden.


Astara ist ein Engel und auch sie benötigt 1000 Seelen…  Ihre Story las ich ehrlich gesagt lieber, denn ich bin mehr für diese Ausdrucksweise…

Beide benötigen noch 4 Seelen und kommen sich dabei ständig in die Quere, was diese Geschichte ausmacht und zusammenfügt.


Der Schreibstil ist locker und flüssig, was einen nur so durch das Buch fliegen lässt. Erzählt wird jeweils aus der Sicht von Astara und Caym und man kann dabei herzlich lachen, wie unterschiedlich die Sicht der Dinge doch sein kann. Es ist perfekt abgerundet und hier merkt man auch, wie gut die beiden Autorinnen miteinander harmonieren, denn es fügt sich zusammen und man bemerkt keinen Bruch des Schreibstils. Sie haben sich etwas ausgedacht, verfeinert und zu einem Buch zusammengefügt, was sich sehen lassen kann. Natürlich sei hinzugefügt: man mag den Schreibstil oder gewöhnt sich eben mit der Zeit daran.

Rükblickend kann ich nur sagen, dass die Sprache wirklich passt und man sich selbst und der Story eine Chance geben muss, denn nichts ist wie es scheint und hier kommt es auch genau so.
Lasst euch also nicht verschrecken und genießt die etwas andere Welt. 😉

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

 

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

Rezension: Mentira – Stadt der Lügen

„Du kannst deine Entscheidungen nicht ungeschehen machen. Aber du kannst die Konsequenzen durch neue Taten vielleicht abmildern.“

Dieses Buch überrascht mit Fantasy und ohne dieses Gefühl, diese Geschichte schon irgendwo einmal gelesen zu haben. Am Ende denkt man ja immer wieder: Schöne neue Form von … Hier ist es nicht so. Hier gibt es keine Vampire, Dämonen usw. Diese Welt ist neu und spannend.

Als Melia einen wichtigen Auftrag bekommt, gerät das Vertrauen in ihre Schwesternschaft immer mehr ins Wanken. Ist wirklich alles wahr, was sie erzählt bekommen hat und was zieht sie immer wieder raus und hinter die Mauern Mentiras? Deswegen nimmt sie endlich ihren ganzen Mut zusammen und flieht in die Schattenstadt Sombra, um die ganzen Antworten zu finden, die sie in Mentira vergeblich gesucht hat.

„Sombra war keine Gemeinschaft. Hier lebte
jeder für sich und versuchte, sein Leben
so gut es ging zu leben. Ohne Rücksicht auf
andere und ohne Mitgefühl.“


Melia, unsere weibliche Hauptprotagonistin, ist in einer Stadt aufgewachsen, in der Lügen verboten ist. Schon als Kind wurde ihr eingetrichtet immer die Wahrheit zu sagen und ein guter Mensch zu sein. Jetzt aber muss sie sich genau dem Gegenteil stellen. Ich fand es herausragend, wie selbstbewusst sie ist und mutig. Sie hat kein Problem damit, Kontra zu geben und vieles zu hinterfragen. Jede Situation und Person wird analysiert und sie sucht strategisch nach Lösungen und schaut hinter Fassaden. Es ist für viele Bücher total untypisch und deswegen überraschte mich Melia und die Welt rund um Mentira.

Kilian, der zweite Protagonist, ist genau das Gegenteil und somit auch seine Welt. Bei ihm sind Lügen und Kälte Gang und Gebe. Die Finsternis in seinem Herzen setzt ihm aber immer wieder zu und er sorgt sich um seine Lieben. Seine Fassade ist aufrecht und ich finde den Charakter sehr facettenreich. Nichts ist wie es scheint und die Vergangenheit formt…

Auch die anderen Personen kommen sehr vielseitig rüber und sind gut durchdacht. Durch die verschiedenen Charakterperspektiven taucht man tiefer in die Welt hinein und generell ist dieses ganze Buch gut aufgebaut und vieles ist klar und wird trotzdem noch klarer im Laufe der Kapitel.
Jede Person hat Schattenseiten und es geht in die Tiefe der menschlichen Psyche. Man merkt wirklich nicht, dass es ein Erstling ist und ich bin immer wieder überrascht, dass ich doch noch überrascht werden kann. Top.

 

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach zu lesen. Es wird nicht zu sehr ausgeschmückt und enthält doch alles um einen guten Gesamteindruck zu bekommen. Die Spannung wird stetig erneut hoch gehalten und zieht sich bis zum Schluss durch. Zudem schafft es Christina, einen immer wieder zu überraschen. Wenn es gerade so richtig spannend ist, fügt sich wieder Hintergrundwissen ein und macht alles noch ein wenig karer.

Dieses Buch hat es wirklich in sich gehabt. Es ist ein Debütroman und könnte wirklich von einer Autorin kommen, die schon einige Bücher herausgebracht hat und mit den Jahren reifte. Hier ist keine Geschichte, die eine tolle Ausgangsposition hat und einen spannenden Kern, sondern hier ist eine Geschichte, die wirklich Tiefe hat, keinem Klischee entspricht und wirklich neu ist. Die Personen formen sich, die Welt ist filmreif und nichts bleibt anerzählt, sondern hat eine Geschichte.
Und: Es ist nicht typisch jugendlich, sondern erwachsen. 😉

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

 

Dieses Buch bekommt 5 von 5 Möwen

Silberschwingen 2 – Rebellin der Nacht

 

Kein Buch für schwache Nerven.
***Fortsetzung Band 2***

 

 

 

Der zweite Teil der Dilogie und somit das Finale rund um Thorn, einem mächtigen Halbwesen und Lucien, der sich seiner Gefühle nicht sicher ist. Thorn muss sich über ihre Gefühle klar werden und was sie wirklich erreichen möchte. Erschwert wird es durch ihren Vater, durch den sie Geheimnisse erfährt, die alles verändern.

 

Diese Fortsetzung reiht sich nahtlos an Teil eins an, was ich super gelungen finde. Zudem wird noch etwas aus Thorns Sicht erzählt, was es noch spannender macht.

Ansonsten ist der Anfang eher informativ, als das viel passiert. So bekam man noch einen guten Überblick über die Geschichte und es rundete alles ab.

Es gab bekannte Orte und sogar eine bekannte Sage, was mir richtig gut gefallen hat. Ich lese nämlich gerne etwas über Realität, gepaart mit Fantasy.

 

Es gab allerdings viele grausame Einzelheiten, die vielleicht nicht jedem Leser gefallen, dieses Buch aber einzigartig machen und eher Erwachsene Leser anspricht. Gerade im Fantasybereich selten und mir recht willkommen. Vieles ist doch recht weichgespült.

 

Eine gelungene Dilogie, die zwar nicht viel Neues beinhaltet, aber gerade durch den nicht seichten Schreibstil hervorsticht und überzeugt.

 

Und erst recht dieses passende Cover, was farblich die Stimmung des Buches einfängt.

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

Rezension: Die Grimm-Chroniken – Der Tanz der verlorenen Seelen

Nun sind wir schon bei Band 6 und man merkt wie die Autorin sich weiter entwickelt hat. Es wird erwachsener, die Welt noch detaillierter und man hat das Gefühl immer mehr hineingezogen zu werden.

Der Schreibstil ist altbekannt und durch die ganzen Einzelbände, finde ich am Anfang den Rückblick nun sehr gelungen. Alles hat man nun wirklich nicht mehr im Kopf und da kommen so aha-Momente auf.

Alles in allem wieder sehr gelungen und ich fange an die kurze Seitenanzahl zu lieben, da der Nervenkitzel immer mehr wird.

Rezension: Die Damen der Geschichte

Ich liebe alles von Früher und dieses Cover, war bei mir wie ein Liebeslichtblitz der einschlug und ich musste sofort lesen, um was es geht.

 

Eine Anthologie mit 12 Dark Fantasy-Geschichten mit historischen Hintergrund.

 

12 berühmte Frauen der Geschichte, stehen hier im Fokus und jede Geschichte ist für sich ein Highlight. Klar, konnten nicht alle mein Herz zum Schmelzen bringen, aber keine war schlecht.

 

Aufgeteilt/aufgelistet waren die Geschichten/Überschriften bestehend aus der Jahreszahl, dem Titel, dem Namen der historischen Person, dem Namen des Autors oder der Autorin. So konnte man gleich einen kleinen und wichtigen Einblick in die Geschichte bekommen und die Reise beginnen.

 

Was ich auch klasse fand, war die Gestaltung des Buches. Nicht nur das Cover macht was her, sondern auch die Schnittseite, die Seitenzahlen und einzelne Kapitel. Hier steckt so viel Liebe drin, das ist unglaublich. Man hat sich was bei gedacht und es passt einfach zum Buch – der Zeit der Geschichten.

Jede Geschichte hat etwas düsteres und kann das Fantaysherz erreichen. Es gibt Vampire, Dämonen, Werwölfe usw. Natürlich ist die Schreibweise der Zeit entsprechend angepasst und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie die Welten aussehen und war somit wirklich im Geschehen drin. Selbst nachklingend, überraschte ich mich dabei, das ich meine Sätze in deren Zeit bildete. 😀
 

Mir haben die unterschiedlichen Schreibstile sehr gut gefallen und trotzdem möchte ich Zwei Geschichten  besonders hervorheben, da sie zu meinem Favoriten gehören.

1601 – Wenn ich sprechen könnte
…Anna von Österreich / Erzherzogin von Österreich

von Andrea Bienek

Die Autorin schreibt aus der Sicht eines Raben, was ich einfach einfallsreich nenne. Denn dieser Rabe stellt sich selbst als „dumm“ dar, da er ja nur „ein einfältiger, alter Vogel“ ist.  Dies stimmt aber nicht, denn er hat alles mitbekommen und sein eigenes Bild davon gemacht. Auch fand ich das Ende klasse mit fantastischen Elementen.


1837 – Kalte Spiegel
Elisabeth von Österreich / Kaiserin von Österreich & Königin von Ungarn
von
Isabel Schwaak
Elisabeth, auch Sisi genannt, ist für mich eine faszinierende und wunderschöne Frau. Ich liebe die Verfilmungen, die Zeit damals, die Kleider und lese auch immer wieder gerne etwas über sie. Somit war ich auch hellauf begeistert, das sie einen Platz in diesem Buch fand. Und in dieser Geschichte geht es um das älter werden der Kaiserin und sie schuf eine fantastische daraus, die ich so nicht erwartet hätte.

Wer besondere und fanatasievolle Zeitreisen mag, ist hier gut aufgehoben.

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

Rezension: Cenusa – Asche zu Asche


Dieses Buch hat mich schon alleine wegen dem Cover angesprochen und ich wollte schon immer eine Novelle lesen. Zum Glück wurde es dann diese, denn sie hat mich echt umgehen. Kurz, informativ und spannend.

Darja ist zum Tode verurteilt, kann aber durch ihre Fähigkeit und einem Trick, in letzter Sekunde fliehen. Dies ist aber sehr zum Ärgernis des Todes höchstpersönlich und von nun an, ist er ihr auf den Versen. Eine Vrfolgungsjagt beginnt, die so ganz anders verläuft, als der Tod es gewohnt ist.


„Das Glück strömte aus ihrem Körper – und mit diesem Licht alles, was Darja je ausgemacht hatte. Kalte Flammen züngelten durch ihren Geist und ließen nichts als Asche zurück.
Cenusa, dachte Darja mit letzter Kraft.
Etwas Neues konnte erst entstehen, wenn die Vergangenheit zu Asche zerfallen war.“


Dieses Buch ist wirklich nur auf das Wesentliche beschrängt und besticht durch technische Details, aussagekräftigen Gefühlen, einer gut beschriebenen Welt und tollen Ideen. Ich habe wirklich jede Seite genossen und kann dieses Buch nur empfehlen. Es ist einfach flüssig geschrieben und ich finde die Kombination von Leben und Tod genial.
Ich finde dieses Buch ist auch eine Dystopie, da dieses Leben auch in einer Zukunft stattfinden könnte.

Darja und Leonid, hätte ich gerne noch länger verfolgt. 🙂


♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥


Dieses Buch bekommt 5 von 5 Möwen

Rezensionen: Beautiful Broken Rules

Die schöne Studentin Emerson Moore genießt das College-Leben in vollen Zügen. So lässt sie keine Party aus, flirtet, hat ihren Spaß, aber ohne eine Bezieung einzugehen. Das ist ihre oberste Regel und nie mehr als 3x Sex mit dem gleichen Typen. Nur hat sie die Rechnung ohne Jaxon Riley gemacht, der in die Wohnung nebenan zieht.


In diesem Buch werden Klischees auf den Kopf gestellt. Vor allem wird auch gezeigt, das Fehler einzugestehenkein Zeichen von Schwäche sind, sondern von Stärke. Sich selbst ein Irrtum  einzugestehen ist schwer und auch Emerson muss dies lernen, was ihr wahrlich nicht leicht fällt. Und ich hatte oft das Gefühl, das sie Tomaten auf den Augen hat, ihr Herz einfach überhört und ich hier saß und nur mit dem Kopf schüttelte.

Der Schreibstil ist locker, jugendlich, passt gut zur Geschichte und ich hatte keine Probleme die Welt des Buches vor Augen zu sehen.

Dieses Buch ist trotz allem und vielleicht sogar genau deswegen, intensiv und berührt den Leser. Man merkt wie die Protagonistin in dem Buch reifer wird und das typische Teenagerleben durchlebt. Dabei lässt sie auch das Thema Freundschaften nicht aus und lernt auch was zu riskieren, einzustecken und andere zu beschützen.

Danke für das Rezensionsexemplar

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

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