Rezension: Ein Königreich aus Feuer und Eis

„Die Herzkristall-Prophezeiung zählte zu den ältesten
des Feenvolkes und war eine der wenigen,
die sich Feuer und Wasserfeen teilten.“

Ein Buch welches mit der Zeit reift.

Andira ist eine Wasserfee und muss eines Tages Adalien regieren. Noch fühlt sie sich beiw eitem nicht reif genug und ihr Temprament geht noch mit ihr durch.
Als das Land aber dem Untergang geweiht ist, scheint nur noch die Prophezeiung eine Feuerwand aufhalten zu können. Gemeinsam mit Gardorath, der zu den Feuerfeen gehört, soll sie das mächtigste Artefakt der Welt finden, um mit diesem das tödliche Schicksal der Feen zu verhindern. Eine spannende Reise beginnt

 

Andira ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie ist jung, impulsiv und scheint das zu sagen was sie denkt. Eben eine unerfahrene Wasserfee, der vieles auf den Schultern lastet und sie unbewusst steuert.

Mit der Zeit nimmt sie aber einen Wandel an, der sie reifen lässt. Sie muss mit einem Mal kämpfen, Leben retten, sich selbst verteidigen/durchsetzten können und eine Truppe anführen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Man kann wirklich sagen das sie erwachsen wird.

 

Und wenn das Land vergeht in Kälte
Und wenn die Städte brennen in Feuer lichterloh
dann dreht sich das Herz um sich selbst
Und streut übel in die Welt

(…)“

 

Auch die Welt rund um Adalien ist sehr bildgaltig dargestellt worden und ich hatte wirklich das Land der Feen, Greife und Drachen vor Augen. Mit jeder Seite tauchte ich mehr darin ein und hatte keine Lücken, wie in einem unfertigen Puzzle.

Schade fand ich nur, das der Wechsel aus der Sicht der Protagonisten erst gegen Ende des Buches kam. Ich hätte mir den viel eher gewünscht, da ich die Geschichte zwischen Andira und Gardorath so mehr mitbekommen hätte. Zwischen den Beiden ist so viel erleben, was so gar nicht richtig rüber kommen konnte. Die Gefühlslage von ihm, was er denkt etc. Vor allem auch durch eine Wende (…) die viele Gedanken und Gefühle zulassen würde.

Der Schreibstil ist größtenteils aus der Ich-Perspektive geschrieben, nur zum Ende des Buches hin, wechselt die Sicht. Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln, da er angenehm zu lesen ist.

 

Das Buch kann ich Jedem empfehlen, der die Welt der Feen mag. Es ist jugendlich, aber nicht übertrieben, so das auch Erwachsene auf Kosten kommen können.

 

Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Möwen

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