Rezension: Lory – X : Das Spiel ihres Lebens

Der Einstieg war gleich humorvoll und spannend. Ich hatte sofort Lust ins Buch einzutauchen und wurde nicht enttäuscht.


Lory ist Gamerin durch und durch. Sie liebt es, sich in das Spiel zu verkriechen und ist auch im www mit ihrem YouTube Kanal aktiv. Als sie auf der Computerspielmesse in Los Angeles die Chance bekommt, beim großen Spielkonzern Nameda das neue Spiel mit anderen Topgamern zu testen, gerät ihr Leben ganz schön aus den Fugen. Plötzlich sind die unterschiedlichsten Gefühle im Spiel und es geschieht ein Mord, der es in sich hat


„Wenn ich in diesem Moment nicht begriffen hätte wer er war,
hätte ich bestimmt gedacht, er wäre ein mieser Gamer. Denn die
Kombination heiß plus guter männlicher Gamer ist selten
wie Schnee im August.“

In diesem Buch geht es wirklich von der ersten Seite an spannend zu. Ich fand den Einstieg daher ganz einfach und war gleich zwischen den Zeilen gefangen.

Lory ist spitzzüngig und sagt, was sie denkt. So hatte das Buch doch einige Lacher parat und ich konnte sie super gut verstehen. Auch die These: Brüste zeigen und schon ist der Inhalt egal, kam gut zur Geltung und ich konnte mit ihr mitfühlen. Mich ärgert das auch immer. Aber nicht nur das, sondern auch so, sich lasziv in den Fokus zu setzen. Schrecklich. Auch das Gefühl von: Ich bin top, hab Starallüren und alle anderen sind nichts, kam zum Thema.

Tyler war wirklich ein großer Gamer und so groß war auch sein Ego. Am Liebsten mochte ich Max und regte mich über Anastasia auf. Wobei ich bei ihr auch dachte, dass Lory eine gute Konkurenz war. Viel nehmen sie sich nicht, was Sprüche betrifft…
So kam es auch, dass ich bei zwei Personen doch recht voreingenommen war und ich gegen Ende des Buches überrascht war. Manchmal steckt doch mehr dahinter.


„Das ganze Gerede darüber, dass wir uns verletzen könnten
oder unser Versatand goodbye winken könnte, hatte mich verunsichert…“

Die Spannungsbögen waren immer wieder vertreten und ich fand die Umsetzung von „mitten im Spiel sein“ echt gut gewählt. Es war neu und wenn man bedenkt, was man im realen Leben gerade macht, muss es echt ein super amüsantes Bild abgegeben. Hätte mir an manchen Stellen echt gewünscht, es live mitzuerleben.


„Tylers Augen waren auf die Umgebung fokussirt.
Sein Unterkiefer malmte. Er schien sich hier genauso unwohl zu fühlen wie ich.
Aber wer ist schon tiefenentspannt, wenn einem eine Horde von Untoten
in den Kopf ballern will?“

Der Schreibstil war locker, leicht verständlich und hatte ein buntes Bild vor Augen gezaubert. Konnte mir gut vorstellen, was Lory gerade so erlebte und auch die Mimik war bildlich erzählt. Ich finde es ja immer gut, wenn man keine Roboter in Büchern hat, sondern viele menschliche Züge zur Geltung kommen.

Gegen Ende, hätte ich mir nur ein wenig mehr Details gewünscht, da es doch schnell dem Ende zu ging. Auch bei dem vorletztem Level und letzten Abschnitt. Da wäre noch ein wenig mehr drin gewesen.  Ich finde die Resonanz auf’s Ende (….) bezogen hätte man noch niederschreiben können und wie die neuen Freundschaften so weiter gehen etc. Aber vielleicht gibt es ja noch ein zweites Band?

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 4 von 5 Möwen

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