Rezension: Vampirya: Rain & Aidan

„Komm mit mir nach oben, Rain. Tanz für mich im Regen.“

 

IMG_04962081. Rain trifft auf Aiden, der durch ein Loch, in die moderne Welt im Untergrund namens: Vampirya, gefallen ist. Dort lebt über die Hälfte der Bevölkerung, die Schutz vor der Sonne suchen. So genannte „Spitzzähne“ – auch genannt Vampire.
Als sie sich die beiden ineinander verlieben, gerät das Leben der beiden in Aufruhr und beide Welten lassen sich bestimmt nicht so einfach vereinen.

Ich habe die Autorin durch ein Interview für meinen Blog entdeckt und musste mir das Buch gleich kaufen. Schließlich möchte ich auch über deren Werke Bescheid wissen. 😉

Tja, das Thema „Vampire“ ist schon sehr ausgeschlachtet, weshalb es schwierig ist, da etwas Gutes zu schreiben. Und hier muss ich gleich sagen: Chaela hat es geschafft. Mit ihrem Roman beginnt eine neue Geschichte. Es geht um eine Welt, in der zwei Völker voller Vorurteile sind und alte Verhaltensweisen durch Liebe und Achtung, ablegen.

 

Du magst nicht die erste Frau in Aidans Leben sein,
aber du bist ganz bestimmt die erste, die ihm wirklich etwas
bedeutet. Und damit bedeutest du auch mir etwas.
Egal, ob du ein Mensch bist, ein Vampir oder eine
Meerjungfrau. Du bist du, und das ist alles was zählt.

 

Die Geschichte punktet mit neuen Ideen, einem lockeren Schreibstil und Tiefgründigkeit. Gerade in der heutigen Zeit lässt sich vieles darin widerfinden und ich finde auch, im Hinblick auf die Zukunft, ist es nicht ganz so weit entfernt. Zumindest Teile davon 😉

Wer eine moderne, neue Vampirgeschichte lesen möchte, wird mit diesem Einstieg rundum zufrieden sein. Ich bin jedenfalls voller Vorfreude auf Band 2.

 

Daher bekommt das Buch 5 Möwen.

Interview: Chaela

Für den heutigen Interview-Sonntag, habe ich Chaela interviewt. 🙂

Für viele ist sie bestimmt noch unbekannt, aber ich empfehle euch unbedingt dies zu ändern. Heute habe ich nämlich das Buch „Vampirya – Rain & Aiden“ nur so an einem Stück durchgesuchtet.

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1. Wie bist Du dazu gekommen, Dein erstes Buch zu schreiben?

Ich habe früher Fanfictions zu Twilight geschrieben (genauer Fortsetzungen darüber wie es mit Renesmee und Jacob weitergehen könnte). Schon ab der zweiten FF war dann aber fast mehr von mir drin, als von Stephenie. Die Originalcharaktere waren zwar da, die Hauptcharaktere waren aber meine Eigenen. Trotzdem gilt gerade meine zweite FF „Blood Moon“ unter meinen Lesern als Favorit. Das und zahlreiche Nachrichten mit der Bitte um eine eigene Geschichte, haben mich dazu bewegt, das Ganze in die Tat umzusetzen..

 

 

2. War die Geschichte zu Rain & Aidan (Vampirya – Band 1) schon fest in deinem Kopf, oder hat sich auch viel während des Schreibens entwickelt?

 


Bei all meinen Geschichten ist es so, dass ich den Anfang und das Ende sowie einige Szenen dazwischen im Kopf habe. Der Rest entwickelt sich dann während des Schreibens. Ich schreibe gerade am zweiten Teil von „Vampirya“ und am Wochenende hat sich während des Schreibprozesses einfach ein neuer, ungeplanter Charakter reingemogelt. Sowas aber auch. 😉

 

 

3. Gibt es Autoren die ein Vorbild für dich sind? So als Newcomer, hat man ja ‚Idole‘.

 


Bei den Internationalen sind es natürlich die ganz Großen wie J. K. Rowling, Stephenie Meyer und Julie Kagawa. Bei den deutschsprachigen Autoren ist es definitiv Marah Woolf. Ich finde es toll, was sie als Selfpublisherin geschafft hat und noch immer schafft. Ich habe gehört, die Schlange auf der LBM dieses Jahr soll gigantisch gewesen sein.

 

 

4. Wie sieht die Welt für dich 2081 aus? Ähnlich wie Vampirya?

 


Ich denke nicht, dass wir 2081 schon so wenig Platz haben werden, dass wir unter die Erde weichen müssen. Und den Grund, den die Bevölkerung in „Vampirya“ für den Ortswechsel hatte, werden wir sehr wahrscheinlich nicht haben. Dennoch wünsche ich mir natürlich ein Heilmittel gegen schlimme Krankheiten wie z.B. Krebs und das so schnell wie möglich.

 

 

5. Könntest du im Untergrund leben? Fernab der gewohnten Lebensweise?

 


Wenn es so ausschaut wie in „Vampirya“ definitiv. Ich denke man wird sogar mit dem Bluttrinken keine Probleme haben. Für die Leute dort ist es ja normal geworden.

 

 

6. Hast du schonmal im Regen getanzt, oder würdest du es spontan für wen machen? Getreu des Zitates: „Komm mit mir nach oben, Rain. Tanz für mich im Regen.“

 


Ich bin Bewegungslegasthenikerin und kann nicht tanzen. 😀

 

 

7. In deinem Buch geht es darum, etwas gegen die Alterung zu entwickeln. Wäre das auch eine Option für dich, oder findest du es lebenswerter auch zu altern?

 


Ich persönlich könnte mir das schon vorstellen – allerdings nur, wenn es auch meine Freunde und meine Familie betrifft. Ich würde ungern alle wegsterben sehen.

 

 

8. Sind schon Ideen für Band 2 vorhanden? Wann wäre voraussichtlich Veröffentlichung?

 


Ich schreibe gerade am Manuskript und habe eine Veröffentlichung im Herbst angestrebt.

 

 

9. Was sind deine Ziele für dieses Jahr?

 


Fuß zu fassen im Autoren- und Grafikdesignerdasein.
Ich gestalte seit Januar nämlich auch Cover für andere Autoren und Verlage.

 

 

10. Ein kleines Dankeschön für deine Unterstützer? 😉

 


Selbstverständlich danke ich meinen Lesern. Egal ob sie mich eben erst entdeckt haben oder mir schon seit zehn Jahren folgen. Ich bin für jeden dankbar und freue mich über jeden neuen Kommentar, jedes Like und jede Nachricht wie ein kleines Kind beim Geschenkeauspacken unterm Weihnachtsbaum.

 

Interview: Sophie Grossalber

Meine lieben Zeilenwanderer,

heute gibt es ein neues Interview für euch. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sonntag

1. Wie bist Du dazu gekommen, Dein erstes Buch zu schreiben?


Ich muss zuerst einmal sagen, dass noch kein Roman von mir veröffentlicht wurde. (Ich arbeite dran XD) “Dumornay’s Legacy”, welches der erste Roman ist, den ich beendet habe, bzw. Die Geschichte für die gesamte Trilogie kamen mir – ja, ganz klischée-mäßig – in einem Traum. Damals war die Idee noch eine Protagonistin, die als Werwölfin für eine Spezialeinheit der Polizei arbeitet und mit einer Fee zusammen lebt. Daraus wurde dann irgendwann die Geschichte um Ria, eine Ärztin, die aus einer Jägerfamilie stammt und die unfreiwillig in eine Fehde zwischen ihrem Vater und einem Vampir hinein gezogen wird, bis sie sich schlussendlich entscheiden muss, ob sie lieber für ihr Leben und ihre Familie kämpft oder nicht. Eigentlich wollte ich dieses Jahr für „Dumornay’s Legacy“ mit der Agentursuche anfangen, habe mich dann aber dagegen entschieden und ein anderes, neues Projekt vorgeschoben: „The Gold of Falling Stars“ (Arbeitstitel), welches ein Einzelband werden soll. Denn, als Newbie habe ich mehr Chancen, einen Einzelband als Debüt zu verkaufen, als eine gesamte Trilogie, bei der Verlag und Agentur am Anfang noch nicht wissen können, wie gut es sich verkaufen wird.

2. Wie sind die 3 Kurzgeschichten zu „Blood and Guilt“ denn entstanden? Hat sich viel während des Schreibens entwickelt?


Die erste Geschichte, „Der Teufel von New Orleans“, war für eine Ausschreibung gedacht, wurde allerdings abgelehnt. Die zweite Geschichte, „Sullivans Gesetz“, war auch für eine andere Ausschreibung gedacht, nachdem sich dort nach über einem Jahr warten nichts bewegt hat, habe ich die Geschichte zurückgezogen und mich Ende letzten Jahres dazu entschieden, die beiden selber zu veröffentlichen. Dann kam überraschenderweise noch Lei aus „Blutspuren im Schnee“ dazu – und jetzt sind’s drei Geschichten in einem Päckchen.

😀

Ich bin eine von den Personen, die wissen müssen, wie die Geschichte enden wird, sonst dauert das Schreiben bei mir ewig. Aber die Protagonisten haben mir in allen ihren Geschichten während des Schreibens mehr über sie erfahren als ich am Anfang wusste. ^^

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Interview: Christina Hiemer

Meine lieben Zeilenwanderer,

heute habe ich der lieben „Christina Hiemer“ ein paar Fragen gestellt, die sie mir sogar noch vor ihrer Abreise beantwortet hat. Lieben Dank dafür. 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Alles Liebe,
Myrna

 


 

1. Wie entstand die Idee zu After Death?

Die Idee zu After Death ist eigentlich durch ein sehr unschönes Ereignis im letzten Jahr entstanden. Im Mai letztes Jahr mussten wir unseren geliebten Fleckenzwerg einschläfern. Er war schon länger sehr krank und die Angst, dass er bald gehen muss, war schon einige Zeit recht präsent. Die ersten Worte der Kurzgeschichte habe ich tatsächlich an dem Tag getippt, als wir ihn einschläfern lassen mussten. Mir hat es irgendwie geholfen, damit zurechtzukommen. Deshalb bedeutet mir After Death auch viel. Es ist eine Geschichte, die mich irgendwie immer an diesen sehr schrecklichen Tag erinnern wird.

 

2. Wer hat dich bei dem Buch begleitet und wer sind deine größten Unterstützer?

Es sind eigentlich immer dieselben drei Mädels, mit denen ich über neue Projekte rede und die mich konsequent darin bestärken weiter zu schreiben.
Stella Tack (die viele sicherlich von ihren verrückten Göttern kennen), Lea (eine Freundin, die ich durchs Lesen kennengelernt habe) und Jaqueline Steinke, die ebenfalls schreibt.

Stella und Jacky sind wahre Meister, wenn es darum geht mir in den Po zu treten und Lea macht mir einfach oft Mut meinen Weg zu gehen und mich nicht von anderen Dingen runterziehen zu lassen. 😊

 

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Rezension: Das Schicksal der Rose – Erwachen des Lichts

Leana kehrt nach Jahren des Exils in ihre Heimat Lichthof zurück. Natürlich steckt sie voller Vorfreude und wird dennoch böse überrascht, denn hr Vater, König Leander, führt Ihre Armee in die Schlacht gegen Lord Veh und die Retsen. Ihr ist klar: Dies muss verhindert werden. Kann sie es schaffen? Ist sie stark genug? Was wird es an Verluste geben und hält die frische Liebe dem stand?

Ich war beeindruckt. Ein Debüt, welches ich so nicht erwartet hatte. Hier trifft Fantasy auf Erotik und stahlharte Bildkulisse.

Schon nach den ersten paar Seiten, war ich an das Buch gefesselt. Leanas Heimkehr wurde mit so viel Spannung versehen, das ich einfach immer weiter lesen musste. Ein Blick auf den Buchrücken musste aber sein, denn das Lesevergnügen sollte dennoch nicht plötzlich enden.

Und so kam es, das ich noch viel über Leana erfuhr. Wie ihr Weg bis zur Heimkehr aussah, das Freundschaft etwas Großes bedeuten kann, eine Frau Kräfte in sich trägt, die auch in der Männerwelt Anerkennung, Führung und eine klare Position vertreten kann.

Die Autorin schafft es hier mit Bildern nur so um sich zu schmeißen. Mal ist es seicht zu lesen, dann knistert es zwischen den Zeilen, nur um wenig später in einem Bild zu enden, das einen durch und durch geht. Puh. Wer hier keine ausgeschmückte Schlacht verträgt, muss wohl ins kalte Wasser springen.
Und was mir besonders gefel: So eine Geschichte hatte ich bisher nicht gelesen.

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt volle 5 Möwen

Rezension: Goldrauschgift – Angels are Falling

Glaubst du, jeder Dämon kommt mit einer Destruktivität und Bosheit auf die Welt?


Könnte es uns nicht genauso anerzogen worden sein?

 

 

Marie ist auf der Flucht vor Titan Python und gerät in ein Netz aus Lügen und Magie. Erschwert wird es durch ihre Schwäche für Gold und plötzlich aufkommende Gefühle. Als wäre all das noch nicht genug, muss sie sich fragen, wer tatsächlich Freund und Feind ist und vor allem: Woher kennt sie Python eigentlich?

 

Dieses Buch hatte mich durch das Cover und den Klappentext neugierig gemacht. Es ist spannend beschrieben und die Zeilen:

Eine Begegnung, die alles verändert.
Ein Schicksal, das nicht abzuwenden ist.
Ein Feind, dessen Augen wie goldener Honig schimmern …

lassen einen vieles erwarten. Gepaart mit dem ausdrucksstarken Cover, war ich also voller Vorfreude…

 

Sind alle Engel herzensgut?
Wenn es keine bösartigen Engel gäbe,
warum ist Lucifer zu dem geworden, was ihn inzwischen ausmacht?

Ist Lucifer wirklich bösartig?
Oder haben die Erzengel bloß entschieden, dass er es ist?

Als ich dann die ersten Kapitel las, war ich auch schnell in der Geschichte drin, ABER es wurde für mich immer mehr zu einer schnell entwickelnden Kurzgeschichte, die auch abrupt abbrach und wieder neu weiterging.

Plötzlich kam mir der erste Teil wie eine ziemlich lange Einleitung vor und die andere Hälfte wie die Geschichte an sich und doch wieder auch nicht.

Sie ist vom Aufbau und der Idee her gut, auch der flüssige und humorvolle Schreibstil gefällt mir gut, aber der Tiefgang und die Spannung fehlen. Was der Klappentext versprach, wurde meiner Meinung nach, nach erfüllt.

Für mich sind es zwei in sich abgeschlossene Kurzgeschichten, die auf mehr warten.

 

Auf jeden Fall hoffe ich auf weitere Bücher der Autorin, denn Talant ist definitiv vorhanden.

 

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 3 von 5 Möwen