Rezension: Wo mein Herz schlägt

„Manche Menschen waren die Sonne und manche die Nacht. Und so verschieden sie doch waren, funktionierten sie trotzdem nur zusammen, aber niemals alleine“


Nach einer Herztransplantation möchte Claire unbedingt die Familie des Spenders finden und Danke sagen. Daher reist sie auf die Insel Lundy und lernt den mürrischen, verschlossenen Grant kennen.
Die Thematik hat mich sehr angesprochen und daher wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.
Und ich muss sagen, dass es mich nicht enttäuscht zurück gelassen hat. Es war wie immer ein typisches Rose Bloom Buch. Flüssig, tiefgründig und bildgewaltig
Claire ist eine junge Frau, die alles im Leben erreicht hat, bis sie krank wurde. ab da begann ein neuer Lebensabschnitt und eine neue Umgebung. Sie wollte nicht nur ein neues Herz in sich tragen, sondern auch die Familie näher kennenlernen. Wem gehörte das Herz vorher? Was war er für ein Mensch? Wo lebte er und wen liebte er? All dies wollte sie erkunden und brachte nicht nur Grants Leben durcheinander. Vor allem, wessen Herz schlägt in ihr? Ist es wirklich ihr’s und sind es ihre Gefühle?

Während des Lesens hatte ich immer wieder Claire’s Gedanken im Kopf und litt mit Grant mit. Es war, als würde ich mitten dabei sein und alles erfassen können. Nicht nur deren inneres, zerrissenes Leben, sondern auch die rauhe Luft und die Insel. Ich hatte Gerüche in der Nase, spürte den Wind im Haar und war einfach dabei. Genau so, wie ich es liebe. Ich möchte nicht nur in meinen 4 Wänden sitzen, sondern die Welt erfassen.

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