Interview: Patrizia Rodacki

Meine lieben Zeilenwanderer,

heute habe ich der lieben „Patrizia Rodacki“ ein paar Fragen gestellt, da sie meine neue Idee „Fortsetzungsroman“ einleitet und ihr sie so ein wenig kennenlernen könnt. Lieben Dank dafür. 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

unterschrift

 

1. Liebe Patrizia Rodacki, du bist die erste Autorin meines Blogprojektes „Fortsetzungsbuch“ und da viele dich bestimmt noch nicht kennen, stell dich doch mal in wenigen Sätzen vor. U.a.: Was für Bücher hast du schon veröffentlicht?

Ich bin die Pati, 17 Jahre alt und seit dem Oktober 2017 Autorin beim MASOU Verlag. Mein Leben ist voller spannender Herausforderungen, die jeden Tag auf mich warten. Ob das Bücherschreiben, Überarbeiten von meinen Manuskripten und auch der Manuskripte von anderen Autoren, Nachhilfe geben, um die Noten meiner Schüler zu verbessern oder mich auf das Abitur vorbereiten … all diese Heruasforderungen gilt es zu meistern. Mit 15 Jahren habe ich meinen Fantasyroman „Chain of innocent Souls“ veröffentlicht und arbeite gerade an einem sehr umfangreichen Projekt, das, wenn alles gut läuft, im November dieses Jahres veröffentlicht wird.

2. Fiel es dir schwer, den Anfang zu machen und wie bist du auf das erste Kapitel gekommen?

Einer meiner Lebensträume ist es Mal Germanistikprofessorin zu werden. Da musste ich sofort an einen Professor denken, der schon etwas gelangweilt und genervt ist von seinem Leben, weil er schon so viel Wissen und Erfahrung gesammelt hat. So sehe ich mich in einer noch weit von mir entfernten Zukunft. Das habe ich dann mit Zugfahren kombiniert, weil ich gerne Zug fahre, dann noch ein mysteriöses Element in Form eines lateinischen Satzes einfügen, den meine Mum immer wieder sagt … Und voilá! Wir haben einen Anfang.

3. Was reizte dich an meinem Projekt und war ausschlaggebend daran teilzunehmen?

Ich fand es eine sehr interessante Idee Mal mit anderen Autoren an einem Projekt zusammenzuarbeiten, denn eigentlich bin ich mehr so die Einzelgängerin, die vieles selber macht. Zudem klang es nach einer neuen Herausforderung und ich liebe einfach Herausforderungen.

4. Warst du schon in der Schule überragend gut im Deutschunterricht oder hat sich das Schreibtalent erst später gezeigt?

Deutsch war schon immer mein stärkstes Fach. Da polnisch meine Muttersprache ist, musste ich es aber erst im Kindergarten lernen. Kleine Kinder lernen ja bekanntlich sehr schnell, bei mir war das nicht anders. In Diktaten konnte mich keiner schlagen und meistens war ich das „Deutschgenie“ im Kurs. Vorausgesetzt, der Lehrer konnte sich mit meinem Schreibstil auch anfreunden. Dafür bin ich eine totale Niete in so ziemlich allen Naturwissenschaften, aber man kann ja nicht in allem gut sein.

5. In deinem Buch „Chain of innocent Souls“ geht es um’s Schicksal. Glaubst du selbst daran oder ist jeder selbst für seine Zukunft verantwortlich?

Ich glaube daran, jeder ist für sein Schicksal und seine Entscheidungen in erster Linie selber verantwortlich. Manchmal gibt es aber auch schwere Schicksalsschläge wie Tod oder Krankheit, für die man nichts kann. Man sollte immer versuchen das Beste aus seiner Situation zu machen und sehr wichtig ist es ein Ziel vor Augen zu haben. Sich selber fragen: „Was will ich denn eigentlich? Wie kann ich meine Situation ändern, wenn ich nicht zufrieden bin, wer kann mir dabei helfen?“

6. Sind wir auf der Welt, um eine gewisse Mission zu erfüllen? Ayla hat ja die Mission, die Dämonenengel zu zerstören. Welche Mission hättet du gerne?

Davon bin ich überzeugt. Nicht grundlos hat jeder andere Talente und sollte die Welt mit seinen Begabungen bereichern, aber nur weil jemand zum Beispiel gut kochen kann, es aber nicht mag dieser Tätigkeit nachzugehen, muss es nicht zwanghaft seine Mission sein ein Restaurant zu eröffnen. An unseren Talenten können wir uns orientieren, aber was wir daraus machen, liegt an uns. Ich denke meine Mission ist das Vermitteln von Wissen. Ich merke bei meinem Nebenjob als Nachhilfelehrerin, dass mir das sehr liegt und ich Leuten gut was beibringen kann. Deshalb werde ich auch den Professor-Titel anstreben. Auch durch Bücher kann man Wissen und Ansichten vermitteln, deswegen halten meine Bücher auch immer eine Message bereit.

7. Was für ein Bild hattest du vor Augen, als du das Seelengefäß erfunden hast?

Das Seelengefäß ist in meinen Kopf entstanden, als ich bei meiner besten Freundin eine Kette mit kristallartigem Anhänger gesehen habe. Ich habe etwas weitergedacht, was sich in dem Gefäß befinden könnte, was man mit bloßen Augen nicht sehen kann. Und da musste ich eben sofort an Seelen denken.

8. Glaubst du an die Seele eines Menschen? Wie sieht sie deiner Meinung nach aus und ist sie vielleicht sogar entscheidend für unsere Persönlichkeit?

Ich glaube daran, dass wir eine Seele haben, aber wir können sie nicht sehen und ich glaube auch daran, dass sich unsere Seele nach dem Tod von unserem Körper löst und wir dann ein Teil der Unendlichkeit werden. Der Körper ist nur das Gefängnis, in dem unsere Seele gefangen ist. Wir sind nicht der Körper, vielmehr sind wir die Seele.

9. Ayla ist ja eine begnadete Schulschwänzerin. Sind wir diesbezüglich mal ehrlich: Wie oft hast du die Schule geschwänzt? 😉 Wenn ja, was hast du stattdessen unternommen?

Was? Schule schwänzen? Ich doch nicht. Das ein oder andere Mal mag das vielleicht passiert sein, aber bei dem Grund werdet ihr lachen. Einmal habe ich geschwänzt, um für eine Physikprüfung zu lernen. Besser konnte es mir nämlich Professor YouTube den ganzen Tag lang erklären als meine Lehrerin.

10. Gibt es derzeit eine neue Geschichte, an der du arbeitest? Vielleicht kannst du uns sogar einen kleinen Einblick geben?

Zurzeit ist mein erster Thriller „Der Mörder Creeksculvers“ im Lektorat, die Veröffentlichung ist für November geplant und ich bin mitten in den Korrekten. In diesem geht es um ein kanadisches Internat, in dem die Schüler von Lehrern gefoltert werden und dann Selbstmord begehen. Zumindest sieht es nach Selbstmord aus, aber später kommt den Protagonisten auch der Verdacht, dass es Mord sein könnte und sie suchen den Mörder im Folterinternat. Ob die Schule mich dazu inspiriert hat? Vielleicht …

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