Krill on Tour

Kennt ihr schon die Ring-Chroniken von Erin Lenaris? Der Auftakt dieser romantisch-dystopischen Young Adult-Trilogie erschien letzten September; im Herbst erscheint die Fortsetzung im Tagträumer-Verlag. Maskottchen dieser Reihe ist das kleine Chamäleon Krill, das auf Erins Autorenseite rund um die Welt reist. Bei uns erlebt Krill ein Abenteuer auf dem Wasser!

In der Welt der Ring-Chroniken ist ganz Europa zu einer von Schlangen und Skorpionen verseuchten Staubwüste verkommen, in der nur noch Geisterkakteen wachsen. Emony kann sich kaum vorstellen, wie wunderschön dieses Land früher war:

„Felix lässt seinen Talisman vor meiner Nase baumeln. Den glitzernden Weltkugel-Anhänger von der Größe eines Tischtennisballs hat er immer dabei. Er benutzt ihn als Glücksbringer, rubbelt daran und küsst ihn, wenn er ein Spiel gewinnen will, oder flüstert ihm zu, was er sich wünscht. Ziemlich schrullig, doch irgendwie auch süß.
Jetzt reflektiert der glänzende Miniatur-Globus das Neonlicht der Schleuse. Er zeigt erstaunlich grüne Kontinente, wie sie in meinem Geschichtsbuch abgebildet sind. Vor zweihundert Jahren war in unserer Heimat nördlich der Alpen wirklich noch alles grün. Es gab schattige Wälder, Flüsse mit Schiffen darauf, sogar Seen zum Baden. Heute sind da nur noch Sand und Steine, soweit das Auge reicht. Nicht zu vergessen natürlich die Skorpione und Schlangen. Die einzige gute Klimazone, die wir heimlich Regenring nennen, war früher komplett mit Eis bedeckt. Die weiße Polkappe glitzert auf dem Erdball in Felix‘ Hand. Unvorstellbar.“ (Erin Lenaris: Die Ring-Chroniken – Begabt, S. 18)

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Ganz im Gegensatz zur Hauptperson der Ring-Chroniken kann Chamäleon Krill dieser Welt einen Besuch abstatten. Umso begeisterter ist er von der Kayak-Tour auf dem Schluchsee. Sooo viel Wasser! Und wie verbringt ihr das sonnige Sommerwochenende?
Schon am frühen Morgen beobachtet Krill ganz aufgeregt, wie die Kayaks auf das Autodach geschnallt werden. Auf der Fahrt tippt er ganz ungeduldig mit seinen Klammerzehen auf das Armaturenbrett, weil er es gar nicht erwarten kann, den See endlich zu sehen! Als er dann endlich ankommt, wird das Boot sofort zu Wasser gelassen. Sorgfältig inspiziert Krill deren Hülle, um sicherzustellen, dass auch nirgends ein Leck ist! Aber natürlich bleibt er nicht im Gepäckraum – er klettert ganz vorne auf den Bug! Zu Beginn fühlt er sich bei dem Geschaukel noch etwas mulmig und schimpft auf die Motorboot-Fahrer die immer wieder mit großem Getöse hohe Wellen produzieren. Bald aber entspannt er sich und beginnt die Fahrt zu genießen. Das glitzernde Wasser, die grünen bewaldeten Hänge des Schwarzwaldes, die Schlösschen am Ufer, die einsamen steinigen Badebuchten und die kleinen weißen Segelboote… Krill kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus! Als er schließlich erschöpft von so viel Abenteuer wieder ans Ufer klettert, ist eine schöne kühle Limo überfällig.
Das muss er unbedingt Emony erzählen!

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