Rezension: Arelion – Das Licht der Schatten

Ein Buch, welches so umfangreich ist, dass man es bis zum Ende hin erst ganz erfassen kann, und Lust auf mehr macht.

Elina (geannt Lina) Nolan ist mit ihren 17 Jahren eine liebenswerte aber einsame junge Frau, die den Tod ihrer Mutter verabeiten muss und einen Vater an ihrer Seite hat, der abweisend, gleichgültig und kühl wirkt. Sie weiß auch nicht, warum ihr aller bester Freund Eric – fast schon wie ein Bruder – sie von sich stößt.
Als sie in der Schule auf den mysteriösen Alaric trifft, wird ihre Welt schlagartig anders. Dunkle Mächte wallten auf dieser Welt und sie scheint eine wichtige Rolle darin zu spielen.

Die Autorin nimmt den Leser mit in eine Welt, die so fernab der bisherigen Buchwelt ist und einfach einzigartig scheint. Die Kulisse ist so umfangreich und scheint noch viel tiefgreifender zu werden, dass man mit Band 1 nur an der Oberfläche kratzt. Man erfährt von Linas Welt unter den ‚Sterblichen‘ und wie sie in die neue Welt eintaucht, mit dunklen Mächten, Vampiren, Hexen, Hellsehern und verschiedenen Clans. Und das ist noch nicht alles. Es sind nicht nur kurze Kategorien, denn sie alle haben eine imposante Vergangenheit, sie stehen für etwas ein und auch Linas Rolle in dieser neuen Welt, reift langsam heran.

Lina ist wirklich noch „sehr jung“, auch wenn sie in ihrer Welt sehr erwachsen wirkt und dennoch femd, so ist sie in ihrer neuen Welt ihrem Alter entsprechend. Sie ist nicht taff, sondern hinterfragt vieles, rebelliert und begreift erst langsam, was hinter allem für ein Sinn liegt. Sie wird nicht in die neue Welt hinein geschmissen und ist plötzlich eine Alteingesessene, nein, sie ist wie Du und Ich. Vor allem aber: reflektierend.
Wer ist Alaric eigentlich? Gehört er wirklich zu den Guten? Und auch ich als Leser war immer wieder am zweifeln. Nichts war wirklich wie es scheint und genau diese Gedankengänge machen ein gutes Buch aus.

Für Abwechslung sorgten Fear und Pain, zwei Brüder, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten. Ich habe sie immer wie Licht und Dunkelheit im Kopf gehabt und auch Don hat mir sehr gut gefallen. Seine Art ist einfach liebenswert und ich finde, er würde perfekt zu Lina passen. Er tut ihr gut und scheint eine liebe Seele zu sein.
Der Schreibstil ist flüssig, emotionsgeladen und man ist einfach Lina. Ich war keine Leserin, sondern dabei. Genau so wie ich es mag. Vor allem aber hatte ich eine Kulisse vor mir, wodurch es wie eine neue Welt war. Ich konnte förmlich darin leben und verweilen.

Und am Ende des Buches wartet noch eine ganz andere Sicht auf euch. Aber welche müsst ihr selbst herausfinden. 😉 Für mich war sie überraschend und richtig gut gelungen. Bitte mehr davon.

 
♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 5 von 5 Möwen

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