Blogtour: Bionic Soul

„»Was fühlst du,
wenn dir eine seichte Brise durch die Haare fährt,
wenn sich die Sonnenstrahlen auf deine kalte Haut legen,
wenn du die ersten Sterne am Nachthimmel aufblitzen siehst,
du aber nichts weiter als ein Gewirr
aus Kabeln und Prozessoren bist?«
Dimitry Jenkins ist kaum von einem Menschen zu unterscheiden und doch ist er eine Künstliche Intelligenz. Als der Dritte Weltkrieg ausbricht und Nuklearbomben fallen, vergehen sechsundsiebzig Jahre, bis Dimitry reaktiviert wird. Auf der längst zerstörten Erde trifft er schließlich auf die Mechanikerin Stephanie und schließt sich ihrer Rebellengruppe mit einer speziellen Mission an. Doch ein seltsames Flüstern hallt durch sein Inneres, verfolgt ihn in seinen Träumen – eine Offenbarung, die seine Existenz in den Sog einer hoffnungslosen Reise zerrt: Projekt HD106906b.“
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Interview: Paola Baldin

Würdest du gerne jetzt einschlafen wollen und 76 Jahre später wieder aufwachen?

Das klingt jetzt vorwurfsvoll, weil ich das meinem Protagonisten angetan habe, haha! Ich würde es auf jeden Fall sehr interessant finden zu sehen, was sich nach all der Zeit in unserer Welt verändert hätte. Da die Gesellschaft und auch die Umwelt langsam den Bach runtergehen, fürchte ich, erwartet mich nach 76 Jahren kein schöner Anblick. Vor allem würde ich niemals meine Lieben zurücklassen wollen. Es muss furchtbar sein, aufzuwachen und zu wissen, dass fast keiner mehr existiert, der einem lieb war. Da bleibe ich lieber in der Gegenwart.

Was würdest du vermissen, in einer Welt aus Sand, Steinen und Ruinen?

Definitiv die Pflanzen. Ihr werdet das auch durch Dimitry im Roman ganz gut herauslesen können. Ich liebe das saftige Grün der Wiesen, ihren Geruch im Sommer von frisch gemähtem Gras. Ich würde die bunten Farben der Natur vermissen und natürlich die vielen Tiere, die bei uns heimisch sind. Ich selbst bin absolut kein Wüstenfan und bin am liebsten von Blumen und Bäumen umgeben, daher würde ein Ödland mir den Boden unter den Füßen wegziehen.

Hättest du eine Vorstellung, wie du deinen Tag verbringen würdest?

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Rezension: Der Hund, der Wolf und das Geheimnis

Der Hund, der Wolf und das Geheimnis, ist ein rundum gelungenes Buch. Vor allem auch, weil es wunderschön bebildert ist und auch von der Qualität her, sehr hochwertig ist.

In der Geschichte selbst sind viele Weisheiten enthalten, die man auch vereinzelt zwischen den Zeilen findet. Da hat der Autor ein gutes Gefühl für.
Schon alleine wie der Hund sich entwickelt. Der Weg zum Mondberg ist beschwerlich und somit warten einige Abenteuer auf ihn. Schön fand ich auch, wie er auf den Wolf traf und wieder Hoffnung spürte.

Und immer wieder musste ich mit den Tränen kämpfen.
Für ein Tierliebhaber und Hundefreund, ist es wirklich oft traurig und dennoch wunderschön.
Eine Fabel, die sehr zu empfehlen ist.

♥ Lieben Dank für das Rezensionsexemplar.♥

Dieses Buch bekommt 5 von 5 Möwen

Rezension: Die Frau des Pianisten

„Er war ihre Melodie. Ein Klavierstück, das seit einigen Jahren ihre Herzen aufs Tiefste berührte. Eine Melodie die nur für sie bestimmt war.“

Alec hat ein erfolgreiches Leben. Er ebt seinen Traum als Musiker und hat mit Emma die Liebe seines Lebens an seiner Seite. Als dann auch noch der kobaltblaue Flüge l in seiner Wohnung steht, beginnt sich ein Fluch auszubreiten und legt das Leben in einen dicken Schatten. Erst als Emma sich immer weiter von ihm entfernt, macht Alec sich auf die Reise in die Vergangenheit. Wird sie sich wiederholen?

„Die Frau des Pianisten“ trägt einen Hauch von Fantasy und ganz viel Romantik.
Die Liebe zur Musik wird im jeden Kapitel deutlich. Sie trägt einen davon, lässt einen schweben, durch die Zeit reisen und Geheimnisse aufdecken.
Durch die detailreichen Charaktere und auch das Leben des Flügels – der Einfluss auf die Gefühle der Menschen hat, wird man schnell Teil dieser Welt. Sie wirkt echt und realistisch und ich konnte mir gut vorstellen, wie die Gefühlswelt ihre Farben wechselte. In der Wünsche und Träume Platz haben, aber leider hinten anstehen. In der es an Spannung, Höhen und Tiefen nicht mangelte und somit ein typisches Beisel Lesevergnügen wurde.

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Rezension: Die Farbe von Schmerz

Du zerstörst mein Glück!

„Die Farbe von Schmerz“ beschäftigt sich mit den Themen: Mobbing, Selbstzweifel, familiäre Gewalt und Vorurteile.
Romy ist junge elf Jahre alt, als ihre Mutter einen neuen Mann kennenlernt und schon bald mit ihm zusammen ein gemeinsames Leben aufbaut. Erst scheint alles gut zu sein, ihre Mutter ist glücklich, tankt neuen Lebensmut und dann geschieht es – ihm rutscht die Hand aus. Was am Anfang noch ein Ausrutscher war, wiederholt sich schnell immer wieder und als Romy siebzehn ist, ist das grausame Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.

„Sanft fahre ich mit den Fingern über den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis an meinen untersten Rippenbogen, die Schwanzfedern berühren meine linke Hüfte. Ein Kunstwerk in Blau-Lila.“
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Rezension: Die Verräter der goldenen Stadt

„Die Aufgabe unserer Zukunft wird darin bestehen, die Kosten für die Träume unserer Vorfahren zu begleichen. Nicht, sie weiter zu träumen.“


„Die Verräter der Goldenen Stadt“ ist eine recht düstere Dystopie, in der die junge Pru für eine bessere Zukunft für sich und ihre Brüder kämpft. Sie nimmt an der Auslese der Goldenen Stadt teil, um der eiskalten Welt voller Kälte, Schmerz, Hunger, Verrat und Angst zu entfliehen. Und der Weg bis zur Oase aus Wärme und Licht ist hart. Keinem darf sie verrtrauen – auch nicht Jakobe, der ihr eine Allianz anbietet. Scheinen seine Worte und Taten auch das Gegenteil zu versprechen, am Ende kämpft jeder für sich. Vor allem könnte er auch einer der Verräter sein, der im Auftrag der Städter andere Teilnehmer sabotieren wird.

Schon vom ersten Kapital an ist der Leser in der Geschichte drin und schon zeigt sich, wie hart die Aufgaben sein werden. Pru muss durch einen Eissee schwimmen und schafft es gerade so an Land zu kommen, da Jakobe sie unbeobachtet an Land zieht. Von da an, war ich schon misstrauisch ihm gegenüber und es sollte sich noch eine ganze Weile wiederholen.

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Rezension: Niemals zuvor Liebe

Wenn die Last zu groß ist und du daran zu zerbrechen drohst. Wie viel Kraft gibt dir die Liebe?

Drei Jahre, nach einer gescheiterten Beziehung und damit einhergehender unschöne Erinnerungen, wagt es Elli Schütze wieder mit den Männern. Sie tritt ein ins neue Zeitalter der Date-Plattformen und nimmt dennoch im Herzen einen Mann mit, der sie schon ein langes Leben lang begleitet. Nur Jetzt, sieht sie ihn noch anders: viel anders.

In die Protagonistin, konnte ich mich super hineinversetzen. Sie ist tollpatschig, sehr unsicher, da sie eine unschöne Vergangenheit hat und auch sehr naiv, da sie sich nach Gefühlen sehnt. Daher war es leicht, mich ihr verbunden zu fühlen und vor allem auch durch den intensiven Schreibstil der Autorin. Sie geht ins Detail, nimmt einen in jegliche Gefühlswelt mit und ist auch an anderen Stellen sehr detailliert, aber dazu später mehr.

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Rezension: Sonnenscheinbegegnungen – Wiedersehen in St. Helens

Wieder in St. Helens und was soll ich sagen? Es erwärmt mein Herz. Schön find ich auch das die Geschichten in sich abgeschlossen sind und man einfach zum Buch greifen und eintauchen kann.

In diesem Buch geht es um die alleinerziehende Mutter Victoria, deren Tochter und Vollblutmusiker Janos. Dieser will in St Helens sein Abschlusskonzert geben und nach 5 Jahren, mit seiner band sich eine Auszeit gönnen. Zeit für Familie und Freunde ist geplant. Vorerst. Und genau bei dieser Veranstaltung hilft Victoria aus und als sich ihre Blicke treffen, ist die Anziehungskraft zwischen ihnen sofort wieder da. Nun heißt es, sich seiner Vergangenheit zu stellen …


Auch hier hat mich der lockere und flüssigen Schreibstil sofort gefangen genommen und ich sah alles bildlich vor Augen. Jede Gefühlsregung brachte auch mich durcheinander und diese Atmosphäre… Es ist einfach süß.
Es wird jeweils aus der Sicht von Victoria und Janos berichtet, was wieder einen Rundumblick schafft und einfach meine absolute Erzählweise ist.


Die Charaktere sind alle liebevoll und authentisch ausgearbeitet, ich habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefühlt und gelitten.
Das Knistern zwischen den Beiden war jedes mal deutlich zu spüren.

Wer einfach mal abtauchen will, ein Happy end lesen und in eine idyllische Kleinstadt reisen will, liegt mit den St Helens Büchern absolut richtig.


Ich vergebe gerne wieder 5 von 5 Möwen