In diesem Buch geht es um die Vollblutarchitektin Ally, die in der bunten, schnelllebigen Stadt New York lebt und ihr Privatleben total vernachlässigt. Als ihr bei einer Präsentation plötzlich schlecht wird, sucht sie einen Arzt auf, der hier unverblümt einen Burn-out diagnostiziert. Für Ally ein totaler Schock, denn sie liebt ihren Job und kann sich ein Leben ohne Arbeit gar nicht vorstellen. Zu sehr ist ihr Leben durchstrukturiert. Für Ally ein totaler Schock, denn sie liebt ihren Job und kann sich ein Leben ohne Arbeit gar nicht vorstellen. Zu sehr ist ihr Leben durchstrukturiert und da kommt eine Auszeit von 3 Wochen mehr als ungelegen. Was soll sie mit so viel Freizeit anstellen? Wie verbringt man den Tag fernab vom Büro?
Plötzlich fällt ihr ihre Familie wieder ein, der sie einen Besuch abstatten könnte… Dort angekommen trifft sie auf Chris – ihrer Jugendliebe – und und auch er hatte einen Grund, warum er ins beschauliche Texas zurück ging…

Mir hat die Idee des Burn-Out sehr gut gefallen, weshalb ich mich dazu entschlossen hatte, dieses Buch zu lesen. Auch gefiel mir der Gedanke, auf die Jugendliebe zu treffen, die es zurück nach Texas zog. Das Wie und Warum zu ergründen, es aus dem Strudel des Fulltime-Jobs zu schaffen und den Gedanken mehr Raum zu geben, sich dem Leben zu widmen. Lauter Dinge, die es in sich haben könnten…
Leider wurde dies aber nicht wie erhofft umgesetzt. Ich erfuhr nicht viel über die Thematik Burn-Out, wie die Gedanken kollidieren und sie es nun endlich aus dem Raster schaffte. Dafür erfuhr ich viel über ihre unausgesprochenen Gedanken Chris gegenüber – die zwar lustig waren und mich zum Lachen brachten – aber zu viel Raum einnahmen.

Die Familiengeschichte fand ich hingegen super. Es gab Diskrepanzen, unausgesprochene Gefühle, verheimlichte Wünsche und neu entdeckte Gemeinsamkeiten. Man fand sich wieder zu einer Einheit zusammen und lernte sich neu kennen.

Die Beziehung mit Chris wurde allerdings wieder zu schnell erzählt. Es gab keine Spannungsbögen, sondern nur schöne Erlebnisse. Hier hätte man auch viel mehr einbinden können, als nur Friede Freude Eierkuchen. Vermischt mit Missverständnissen, Meinungsverschiedenheiten, verpasste Treffen etc. hätte dem mehr Spannung verliehen. Man sah sich, Gefühle waren wieder da, es wurde was Loses, was kurz darauf was Festes wurde und ein Ich Liebe dich brachte. Zu schnell, zu langweilig, zu einfach.

Der Schreibstil war allerdings super. Flüssig zu lesen, bildgewaltig, emotional und gut verständlich. Hier war ich superzufrieden mit und es passte zur Geschichte. Zu Allys Wesen etc.

Dieses Buch bekommt 3 von 5 Weitenuhren

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