Erzählt wird auf zwei Erzählebenen, wobei die Ebene des Entwicklers Joshua nur 2x vorkommt. Die Sätze sind kurz und knapp und halten sich nicht mit Umschreibungen auf, was dem ganzen Buch einen gewissen Touch verleiht und zur Handlung passt, die im Mittelalter zu spielen scheint.

Die Idee des Buches fand ich klasse und hatte mich selbst gefragt, wie es wäre, in eine Welt geschmissen zu werden, deren Lebensweise man nicht versteht. Man ist ungeformt – besitzt keine Empfindungen, keine Emotionen und hat nur einen Auftrag, den man erfüllen muss. Wie reagiere ich auf die Umgebung, woher weiß ich was richtig und falsch ist und kann ich der Stimme vertrauen, die mir Hinweise übermittelt?
Hier wurde die Szenerie gut dargestellt, Anea hinterfragt sich selbst, handelt schnell, wägt ab und man erlebt ihren Wandel.

Gut fand ich auch, dass man gegen Ende des Buches überrascht wurde. Der Schleier einen Menschen zwar verbirgt, aber man dennoch enttarnt werden kann. Nichts ist wie es scheint.

Auch die Moral der Geschichte hat mich überzeugt, wenn auch noch einige Fragen offen blieben. Vielleicht werden die ja in Teil 2 gelüftet? Oder Anea wird wieder in eine andere Welt geschubst.

Dieses Buch bekommt 3,5 von 5 Uhrenweiten

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