Im Laufe der Jahrhunderte sind Millionen von Schiffen gesunken. Doch nur einige von ihnen erlangten Berühmtheit – sei es durch ihre Größe, ihre sagenumwobene Ladung oder die Umstände des Unglücks. Und genau dies macht es so spannend und sind wir mal ehrlich, wollte nicht Jeder schon mal einen Schatz finden?

Die wohl bekannteste Schiffskatastrophe der Geschichte ist der Untergang der Titanic am 14. April 1912. Das Passagierschiff war damals das größte seiner Art und galt als unsinkbar. Die Titanic befand sich auf ihrer Jungfernfahrt vom britischen Southampton in Richtung New York. Obwohl Kapitän Edward J. Smith über Funk mehrere Eisbergwarnungen erhalten hatte, fuhr das Schiff mit voller Kraft auf der ruhigen See.
Um 23.40 Uhr sah der im Ausguck sitzende Matrose Frederick Fleet etwas im Wasser schwimmen. Von den mehr als 2200 Menschen an Bord konnten nur 711 gerettet werden – alle anderen starben in den eisigen Fluten. Die Titanic liegt in etwa 3800 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund, etwa 300 Seemeilen südöstlich von Neufundland.

Am 19. Januar 1883 stach der von Kapitän Hansen geführte Hapag-Transatlantik-Liner Cimbria von Hamburg aus in See. An Bord des Dampfschiffes waren überwiegend deutsche Auswanderer die in der Neuen Welt ihr Glück versuchen wollten. Doch schon in der Nähe der Nordseeinsel Borkum kollidierte das Schiff mit dem englischen Kohledampfer Sultan im dichten Nebel. Auf der Cimbria hatte man zwar das Nebelhorn eines anderen Schiffes gehört, konnte es aber nicht lokalisieren. Als das entgegenkommende Schiff dann erkannt wurde, war es für ein Ausweichmanöver bereits zu spät. Der Dampfer Sultan rammte die Cimbria an deren Backbordseite.
Die Cimbria begann unmittelbar danach zu sinken, da die Bordwand unter der Wasserlinie aufgerissen worden war. Da das Wrack der Cimbria in nur 30 Metern Tiefe liegt, werden seit 2001 immer wieder Tauchgänge zur Bergung verschiedener Artefakte durchgeführt, darunter auch viele Gegenstände aus Meißner Porzellan. In diversen Ausstellungen, zum Beispiel auf der Insel Borkum, sind die bereits gehobenen Funde zu besichtigen. Den vermeintlich größten Schatz, einen prall gefüllten Safe des Industriellen Moritz Strauss, hat man hingegen noch nicht gefunden.

Der Untergang des Frachters Goya zählt zu den schlimmsten Schiffskatastrophen der Neuzeit. Am 16. April 1945 begann die Goya ihre Fahrt von der Halbinsel Hela in der Danziger Bucht in Richtung Swinemünde auf der Insel Usedom. Das überfüllte Kriegsflüchtlingsschiff konnte erst um 19 Uhr in See stechen, weil es während der Einschiffung immer wieder beschossen worden war. An Bord befanden sich deutsche Flüchtlinge aus Ostpreußen und verwundete Soldaten der Wehrmacht. Von Anfang an war klar, dass die Überfahrt sehr riskant sein würde, da in der Danziger Bucht zahlreiche sowjetische U-Boote patrouillierten. Kurz vor Mitternacht wurde die Goya tatsächlich von einem der U-Boote aufgespürt und von zwei Torpedos getroffen. Sie zerfetzten die Seitenwand, der Frachter sank in nur wenigen Minuten. Schätzungsweise 7000 Menschen ertranken, nur 176 konnten gerettet werden.
Das Wrack der Goya fand der Taucher und Bodendenkmalschützer Ulrich Restemeyer mit seinem Expeditionsteam im Jahr 2003. Das deutsche Kriegsflüchtlingsschiff wurde aber aus Respekt vor den Toten nicht gehoben.

So, nun habt ihr ein paar spannende Details über versunkene Schiffe erfahren. 🙂 Eure Nase riecht Meerluft, eure Ohren lauschen dem Kreischen der Möwen und die Magie des Meeres, hat euch gefangen genommen. Was liegt da näher, als euch das Buch „Die Kristallelemente (Band 1): Das silberne Herz des Meeres“, von B. E. Pfeiffer zu holen?

Hier habe ich noch den Klappentext und dann ab zum Sternensand Verlag. 🙂

Die rauschenden Wellen, der sanfte Wind, das Kreischen der Möwen … schon immer hat sich Amara zum Meer hingezogen gefühlt, denn sie trägt Magie in sich und ist mit der See verbunden. Allerdings darf sie dieses Geheimnis niemandem anvertrauen, denn ihr eigener Vater ließ ihre Großmutter wegen ebendieser Gabe auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Als sie an einen brutalen Kaufmann verheiratet werden soll, wird Amara klar: Sie muss fliehen. Dank ihrer Magie spürt sie, dass berüchtigte Piraten die Stadt überfallen werden – das ist die Gelegenheit, ungesehen ihrem goldenen Käfig zu entkommen. Leider läuft sie bei der Flucht ausgerechnet dem Kapitän des Piratenschiffes in die Arme und dieser hat ganz eigene Pläne mit ihr. Denn auch für ihn sind ihre Kräfte etwas Besonderes. Sie könnten ihm helfen, einen uralten Fluch endlich zu brechen und einen Schatz zu erobern, der seinesgleichen sucht: das silberne Herz des Meeres.

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