Wir lebten in abgelegenen Siedlungen, weit ab der Himmelsstädten, wuchsen heran, lernten die Regeln und wenn die Zeit der Wandlung gekommen war, erhielten wir, was uns zustand. Unsere Bestimmung gab letzten Endes die Richtung vor; die einen bekamen Schwingen in strahlendem Weiß, die anderen in nächtlichem Schwarz.

In diesem Buch geht es um Engel und deren Aufgaben. Aber auch um deren Welten, in denen sie leben und unterrichtet werden.
Ich fand es gut, mal zu dem Thema etwas zu lesen, denn in unser aller Leben, geht es um Engel. Sie stehen für Schutzengel und begleiten uns auch in den Tod. Sie sind im Glauben essenziell wichtig und auch im Alltag.
Aber was hat es mit den Engeln wirklich auf sich?

Diese Frage stellt sich die Autorin und hat ein Buch geschrieben, welches noch darüber hinaus geht. Ein Fantasybuch ohne Esoterik.
Ein Fatasybuch zwischen Schwarz und Weiß

Sie fiebern dem Tag entgegen, der für ihren weiteren Verlauf bestimmend ist: der Sprung von der heiligen Klippe. Werden sie eins mit dem Meer, oder steigen sie auf und leben als Engel weiter? Schwarz oder Weiß?

Die Nacht verbirgt jene mit schwarzen Schwingen – die Blackfeather. Die Whitefeather jedoch fliegen gegen das grelle Sonnenlicht.


Liz und die anderen wurden so erzogen, dass sie Gutes tun müssen, ein reines Wesen besitzen um nach Tirithan aufsteigen zu können. Es ist der Wunsch vieler und trennt sie von Sorothez und den Leuten, die schwarze Schwingen bekommen.
Tirithan: Weise Gelehrte, Arroganz und Schönheit
Sorothez: Talentierte Krieger, mutig, leidenschaftlich, aber grausam und der Rachsucht verschrieben.
Nichts gibt es dazwischen. Kein Grau. Was aber, wenn plötzlich doch wer mit grauen Flügeln auftaucht?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt nur Schwarz oder Weiß. So steht es in den Schriften geschrieben und nichts anderes ist möglich. Was aber wenn doch? Wenn es passiert und sogleich vernichtet gehört?
Die Autorin nahm sich dieser Problematik an und schaute hinter die Fassade. Hinter den heiligen Schriften und der bisherigen Ordnung und ließ ihr Herz entscheiden.
Nicht alles ist richtig, was geschrieben steht. Es gibt mehr als nur Hell und Dunkel. Mehr als Gut und Böse und mehr, als es zu erfassen gibt.
Ist wirklich alles richtig, was gepredigt wird? Gibt es nicht auch Schattenseiten hinter der scheinbar reinen Fassade? Nichts ist eben, wie es scheint.
Eine weiße Bestimmung kann auch Rebellion bedeuten.Eine dunkle Bestimmung kann auch Frieden bedeuten.

Der Kern des Menschen kann Überraschungen bergen und nur, weil man eine Seite in sich trägt, kann es auch eine andere geben.

Als ich dieses Buch las, wurde mir wieder verdeutlicht, wie unterschiedlich wir doch sind. Wie sehr uns auch eine Seite ausmacht, kann auch die andere zum Tragen kommen. Und hier ist es extrem. Wir sollten nicht das glauben, was uns erzählt wird, sondern auch hinter die Aussagen schauen.
Menschen können täuschen.

Aussagen können täuschen und fehlleiten.
Ich war von Menschen erschrocken
Von Taten verblüfft
Von Vergangenheiten entsetzt
und auf’s Tiefste gefesselt von Lizs Welt und dennoch entsetzt.Ich konnte nicht glauben, was alles im Verborgenen lungerte und durch falsche Handlungen ins Rollen gebracht wurde. An was geglaubt wurde und immer noch dran festgehalten wurden.


Wenn man aber von sich überzeugt ist und Fehler sieht, dann sollte man kämpfen und die Welt zu etwas Besseren machen

Dieses Buch bekommt dennoch 4 Uhrenweiten, weil ich es erst zur Hälfte hin, richtig spannend fand. Da kam die Geschichte so richtig in Fahrt und ließ mich es an einem Stück beenden.

One Comment on “Rezension: Whitefeather (Legende der Schwingen 1)

  1. Pingback: „Whitefeather (Legende der Schwingen 1)“ von K. T. Meadows – Nicht noch ein Buchblog!

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