Rezension: Echowald

Diadine Cardaire ist die Tochter eines Shaye-FĂŒrsten und lebt ein Leben im rauschenden Luxus. Anathia Cinderwing hingegen, ist die Tochter des StammesĂ€ltesten der Aeon und fĂŒhrt das Leben einer Kriegerin. Da beide Sippen, um die Vorherrschaft im Echowald und den Ewigen Thron streiten, kommt es einmal im Jahr zu einem Duell, um den fragilen Frieden aufrechtzuerhalten. Doch dann beschließt der Stamm der Aeon, Diadine zu entfĂŒhren und die Herrschaft der Shaye endlich zu beenden. Erledigen soll diese Aufgabe Anathia und sie wird in das Haus des Shaye geschmuggelt, um als Dienerin Cardaires Vertrauen zu erlangen. So weit so gut, denn die beiden verstehen sich unausgesprochen gut und der Plan zu scheitern…

Als ich das Buch in den HĂ€nden hielt, musste ich erst mal das Cover bestaunen. Es ist so wunderschön geworden und besticht mit einem goldenen Glanz, der seines Gleichen sucht. Im Verlaufe des Buches, habe ich auch erfahren, dass es sich dabei um Cardaires KampfkostĂŒm handelt. Mit den Farben im Hintergrund, Rot und Schwarz, sind wir auch schon beim Inhalt des Buches. Es ist dĂŒster, dunkel, blutig und so anders als erwartet.
Der Echowald besteht aus versteinerten BĂ€umen, die als UnterkĂŒnfte der Einwohner dienen, aus versteinerten FlĂŒssen und tiefster Nacht. Kaum ein Lichtstrahl erreicht den steinigen Boden und man tut sich schwer daran zu erraten, welche Tageszeit gerade herrscht.

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Rezension: Arelion – der Schmerz der Nacht

Lina ist die Prinzessin. Endlich wurde sie gefunden. Das Volk ist erleichtert und Lina am Ende. Alaric ist verschwunden und das Volk will eine wĂŒrdige Prinzessin, die das Volk fĂŒhren kann. Denn die dunklen MĂ€chte sind stark und warten nicht darauf, dass Lina ihre Position beherrscht. Zudem sitzt ihr auch die Göttin langsam im Nacken und verliert die Geduld. Sie droht Lina damit, das Arelion freizusetzen, falls sie es nicht schaffen sollte, die Bedrohung durch den Orden innerhalb von drei Monaten abzuwenden. Wird sie all das schaffen? Ihr Herz blutet, BĂŒndnisse wollen geschlossen, Traditionen erlernt werden und dann ist da noch die Frist der Göttin
 Wird sie es schaffen oder gemeinsam mit der dunklen Welt untergehen?

Nachdem der erste Band der Arelion-Reihe mich schon in seinen Bann gezogen hatte, war ich auf den zweiten Band gespannt. Wie wird es weitergehen, gibt es eine RĂŒckblende oder reiht es nahtlos an Band 1 an? Und ich muss sagen, es hatte es in sich. Schnell war ich in der Geschichte drin und konnte vor Spannung wieder nicht aufhören. Diese Welt ist einfach so umfangreich und spannend, da kommt einem das Geschehen wie ein Film vor.


„…Wenn ich ehrlich bin, habe ich Angst. Die Verantwortung, den Klan in den Krieg zu fĂŒhren… Was wenn ich dem nicht gewachsen bin?“

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Blogtour: Bionic Soul

„»Was fĂŒhlst du,
wenn dir eine seichte Brise durch die Haare fÀhrt,
wenn sich die Sonnenstrahlen auf deine kalte Haut legen,
wenn du die ersten Sterne am Nachthimmel aufblitzen siehst,
du aber nichts weiter als ein Gewirr
aus Kabeln und Prozessoren bist?«
Dimitry Jenkins ist kaum von einem Menschen zu unterscheiden und doch ist er eine KĂŒnstliche Intelligenz. Als der Dritte Weltkrieg ausbricht und Nuklearbomben fallen, vergehen sechsundsiebzig Jahre, bis Dimitry reaktiviert wird. Auf der lĂ€ngst zerstörten Erde trifft er schließlich auf die Mechanikerin Stephanie und schließt sich ihrer Rebellengruppe mit einer speziellen Mission an. Doch ein seltsames FlĂŒstern hallt durch sein Inneres, verfolgt ihn in seinen TrĂ€umen – eine Offenbarung, die seine Existenz in den Sog einer hoffnungslosen Reise zerrt: Projekt HD106906b.“
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Interview: Paola Baldin

WĂŒrdest du gerne jetzt einschlafen wollen und 76 Jahre spĂ€ter wieder aufwachen?

Das klingt jetzt vorwurfsvoll, weil ich das meinem Protagonisten angetan habe, haha! Ich wĂŒrde es auf jeden Fall sehr interessant finden zu sehen, was sich nach all der Zeit in unserer Welt verĂ€ndert hĂ€tte. Da die Gesellschaft und auch die Umwelt langsam den Bach runtergehen, fĂŒrchte ich, erwartet mich nach 76 Jahren kein schöner Anblick. Vor allem wĂŒrde ich niemals meine Lieben zurĂŒcklassen wollen. Es muss furchtbar sein, aufzuwachen und zu wissen, dass fast keiner mehr existiert, der einem lieb war. Da bleibe ich lieber in der Gegenwart.

Was wĂŒrdest du vermissen, in einer Welt aus Sand, Steinen und Ruinen?

Definitiv die Pflanzen. Ihr werdet das auch durch Dimitry im Roman ganz gut herauslesen können. Ich liebe das saftige GrĂŒn der Wiesen, ihren Geruch im Sommer von frisch gemĂ€htem Gras. Ich wĂŒrde die bunten Farben der Natur vermissen und natĂŒrlich die vielen Tiere, die bei uns heimisch sind. Ich selbst bin absolut kein WĂŒstenfan und bin am liebsten von Blumen und BĂ€umen umgeben, daher wĂŒrde ein Ödland mir den Boden unter den FĂŒĂŸen wegziehen.

HĂ€ttest du eine Vorstellung, wie du deinen Tag verbringen wĂŒrdest?

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Rezension: Der Hund, der Wolf und das Geheimnis

Der Hund, der Wolf und das Geheimnis, ist ein rundum gelungenes Buch. Vor allem auch, weil es wunderschön bebildert ist und auch von der QualitÀt her, sehr hochwertig ist.

In der Geschichte selbst sind viele Weisheiten enthalten, die man auch vereinzelt zwischen den Zeilen findet. Da hat der Autor ein gutes GefĂŒhl fĂŒr.
Schon alleine wie der Hund sich entwickelt. Der Weg zum Mondberg ist beschwerlich und somit warten einige Abenteuer auf ihn. Schön fand ich auch, wie er auf den Wolf traf und wieder Hoffnung spĂŒrte.

Und immer wieder musste ich mit den TrÀnen kÀmpfen.
FĂŒr ein Tierliebhaber und Hundefreund, ist es wirklich oft traurig und dennoch wunderschön.
Eine Fabel, die sehr zu empfehlen ist.

♄ Lieben Dank fĂŒr das Rezensionsexemplar.♄

Dieses Buch bekommt 5 von 5 Möwen

Rezension: Die Frau des Pianisten

„Er war ihre Melodie. Ein KlavierstĂŒck, das seit einigen Jahren ihre Herzen aufs Tiefste berĂŒhrte. Eine Melodie die nur fĂŒr sie bestimmt war.“

Alec hat ein erfolgreiches Leben. Er ebt seinen Traum als Musiker und hat mit Emma die Liebe seines Lebens an seiner Seite. Als dann auch noch der kobaltblaue FlĂŒge l in seiner Wohnung steht, beginnt sich ein Fluch auszubreiten und legt das Leben in einen dicken Schatten. Erst als Emma sich immer weiter von ihm entfernt, macht Alec sich auf die Reise in die Vergangenheit. Wird sie sich wiederholen?

„Die Frau des Pianisten“ trĂ€gt einen Hauch von Fantasy und ganz viel Romantik.
Die Liebe zur Musik wird im jeden Kapitel deutlich. Sie trÀgt einen davon, lÀsst einen schweben, durch die Zeit reisen und Geheimnisse aufdecken.
Durch die detailreichen Charaktere und auch das Leben des FlĂŒgels – der Einfluss auf die GefĂŒhle der Menschen hat, wird man schnell Teil dieser Welt. Sie wirkt echt und realistisch und ich konnte mir gut vorstellen, wie die GefĂŒhlswelt ihre Farben wechselte. In der WĂŒnsche und TrĂ€ume Platz haben, aber leider hinten anstehen. In der es an Spannung, Höhen und Tiefen nicht mangelte und somit ein typisches Beisel LesevergnĂŒgen wurde.

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Rezension: Die Farbe von Schmerz

Du zerstörst mein GlĂŒck!

„Die Farbe von Schmerz“ beschĂ€ftigt sich mit den Themen: Mobbing, Selbstzweifel, familiĂ€re Gewalt und Vorurteile.
Romy ist junge elf Jahre alt, als ihre Mutter einen neuen Mann kennenlernt und schon bald mit ihm zusammen ein gemeinsames Leben aufbaut. Erst scheint alles gut zu sein, ihre Mutter ist glĂŒcklich, tankt neuen Lebensmut und dann geschieht es – ihm rutscht die Hand aus. Was am Anfang noch ein Ausrutscher war, wiederholt sich schnell immer wieder und als Romy siebzehn ist, ist das grausame Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.

„Sanft fahre ich mit den Fingern ĂŒber den Fleck. Er hat die Form eines Schwans. Mit langem Hals und breitem Körper. Sein Schnabel reicht bis an meinen untersten Rippenbogen, die Schwanzfedern berĂŒhren meine linke HĂŒfte. Ein Kunstwerk in Blau-Lila.“
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Rezension: Die VerrĂ€ter der goldenen Stadt

„Die Aufgabe unserer Zukunft wird darin bestehen, die Kosten fĂŒr die TrĂ€ume unserer Vorfahren zu begleichen. Nicht, sie weiter zu trĂ€umen.“


„Die VerrĂ€ter der Goldenen Stadt“ ist eine recht dĂŒstere Dystopie, in der die junge Pru fĂŒr eine bessere Zukunft fĂŒr sich und ihre BrĂŒder kĂ€mpft. Sie nimmt an der Auslese der Goldenen Stadt teil, um der eiskalten Welt voller KĂ€lte, Schmerz, Hunger, Verrat und Angst zu entfliehen. Und der Weg bis zur Oase aus WĂ€rme und Licht ist hart. Keinem darf sie verrtrauen – auch nicht Jakobe, der ihr eine Allianz anbietet. Scheinen seine Worte und Taten auch das Gegenteil zu versprechen, am Ende kĂ€mpft jeder fĂŒr sich. Vor allem könnte er auch einer der VerrĂ€ter sein, der im Auftrag der StĂ€dter andere Teilnehmer sabotieren wird.

Schon vom ersten Kapital an ist der Leser in der Geschichte drin und schon zeigt sich, wie hart die Aufgaben sein werden. Pru muss durch einen Eissee schwimmen und schafft es gerade so an Land zu kommen, da Jakobe sie unbeobachtet an Land zieht. Von da an, war ich schon misstrauisch ihm gegenĂŒber und es sollte sich noch eine ganze Weile wiederholen.

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Rezension: Niemals zuvor Liebe

Wenn die Last zu groß ist und du daran zu zerbrechen drohst. Wie viel Kraft gibt dir die Liebe?

Drei Jahre, nach einer gescheiterten Beziehung und damit einhergehender unschöne Erinnerungen, wagt es Elli SchĂŒtze wieder mit den MĂ€nnern. Sie tritt ein ins neue Zeitalter der Date-Plattformen und nimmt dennoch im Herzen einen Mann mit, der sie schon ein langes Leben lang begleitet. Nur Jetzt, sieht sie ihn noch anders: viel anders.

In die Protagonistin, konnte ich mich super hineinversetzen. Sie ist tollpatschig, sehr unsicher, da sie eine unschöne Vergangenheit hat und auch sehr naiv, da sie sich nach GefĂŒhlen sehnt. Daher war es leicht, mich ihr verbunden zu fĂŒhlen und vor allem auch durch den intensiven Schreibstil der Autorin. Sie geht ins Detail, nimmt einen in jegliche GefĂŒhlswelt mit und ist auch an anderen Stellen sehr detailliert, aber dazu spĂ€ter mehr.

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Rezension: Sonnenscheinbegegnungen – Wiedersehen in St. Helens

Wieder in St. Helens und was soll ich sagen? Es erwÀrmt mein Herz. Schön find ich auch das die Geschichten in sich abgeschlossen sind und man einfach zum Buch greifen und eintauchen kann.

In diesem Buch geht es um die alleinerziehende Mutter Victoria, deren Tochter und Vollblutmusiker Janos. Dieser will in St Helens sein Abschlusskonzert geben und nach 5 Jahren, mit seiner band sich eine Auszeit gönnen. Zeit fĂŒr Familie und Freunde ist geplant. Vorerst. Und genau bei dieser Veranstaltung hilft Victoria aus und als sich ihre Blicke treffen, ist die Anziehungskraft zwischen ihnen sofort wieder da. Nun heißt es, sich seiner Vergangenheit zu stellen …


Auch hier hat mich der lockere und flĂŒssigen Schreibstil sofort gefangen genommen und ich sah alles bildlich vor Augen. Jede GefĂŒhlsregung brachte auch mich durcheinander und diese AtmosphĂ€re… Es ist einfach sĂŒĂŸ.
Es wird jeweils aus der Sicht von Victoria und Janos berichtet, was wieder einen Rundumblick schafft und einfach meine absolute ErzÀhlweise ist.


Die Charaktere sind alle liebevoll und authentisch ausgearbeitet, ich habe die ganze Zeit mit ihnen mitgefĂŒhlt und gelitten.
Das Knistern zwischen den Beiden war jedes mal deutlich zu spĂŒren.

Wer einfach mal abtauchen will, ein Happy end lesen und in eine idyllische Kleinstadt reisen will, liegt mit den St Helens BĂŒchern absolut richtig.


Ich vergebe gerne wieder 5 von 5 Möwen